Alzheimer-Risiko senken
Wenn Sie Ihr Alzheimer-Risiko senken möchten, gibt es sehr viele Maßnahmen, die Sie in Ihren Alltag integrieren können. Wir stellen einige davon nachfolgend vor.
Ausführlichere Informationen zu diesem Thema finden Sie überdies in unserem Artikel Alzheimer-Prävention - Tipps zur Vorbeugung. Sie finden ihn ganz unten bei den weiterführenden Artikeln unterhalb der Kommentare.
Folsäure schützt vor Alzheimer
Eine Studie, die im Journal of Neuroscience veröffentlicht wurde, zeigte, dass eine folsäurereiche Ernährung das Gehirn vor Schäden im Zusammenhang mit der Alzheimer Erkrankung schützen kann (1) (2).
Die Studie, durchgeführt vom National Institute of Aging, hat gezeigt, dass Folsäure die Reparatur von DNA-Schäden im Gehirn unterstützt. Folsäure senkt außerdem den Homocysteinspiegel im Blut.
Ein zu hoher Wert an Homocystein kann das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, verdoppeln. Folsäure gehört zu den B-Vitaminen und findet sich z. B. in grünem Blattgemüse, Zitrusfrüchten, Weizenkeimen und Kleie.
Omega-3-Fettsäuren schützen vor Alzheimer
Eine Studie, die im Journal of Neuroscience veröffentlicht wurde, fand heraus, dass Mäuse, die mit Omega-3-Fettsäuren angereichertes Futter bekamen, eine signifikant langsamere Entwicklung von Alzheimer aufwiesen.
Omega-3-Fettsäuren werden vor allem vom Gehirn und zentralen Nervensystem benötigt. Eine gute vegane Quelle für Omega-3-Fettsäuren und optimale Alternative zum Fischöl ist Algenöl.
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Vorsicht vor Aluminium
Metallische Schadstoffe können das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, erhöhen. U. a. das National Institute of Health hat herausgefunden, dass Aluminium neurologische Schäden verursachen kann, die mit Alzheimer in Zusammenhang stehen.
Aluminium ist allgegenwärtig und wird insbesondere mit der Nahrung aufgenommen. In unserem Artikel Ausleitung von Aluminium stellen wir Maßnahmen vor, die die Aufnahme von Aluminium verhindern oder reduzieren können.
Quecksilber fördert Alzheimer
Eine Studie, die in der Fachzeitschrift Neuroreport veröffentlicht wurde, bringt auch Quecksilber mit der Alzheimer-Erkrankung in Verbindung. Die Studie fand heraus, dass die Schäden, die Quecksilber im Nervensystem verursacht, denjenigen von Alzheimer sehr ähneln.
Man kann die Belastung mit Quecksilber dadurch verringern, indem man Impfstoffe mit dem Konservierungsmittel Thiomersal, Meeresfische und Amalgamfüllungen vermeidet bzw. Maßnahmen umsetzt, die das Schwermetall ausleiten helfen.
Gesunder Lebensstil schützt vor Alzheimer
Ein gesunder Lebensstil inklusive regelmäßiger Bewegung und eines gesunden Körpergewichts senkt das Alzheimerrisiko. Übergewicht hingegen erhöht das Risiko, an Alzheimer zu erkranken.
Dr. Ronald Petersen, Direktor des Alzheimer Forschungszentrums an der Mayo Clinic, empfiehlt Bewegung als einen der natürlichsten Wege, um Alzheimer vorzubeugen. Schließlich hilft Bewegung nicht nur beim Abnehmen, sondern fördert auch gesunde Gehirnfunktionen im Alter.
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Zucker verursacht Alzheimer
Zu einer gesunden Lebens- und Ernährungsweise gehört auch, möglichst wenig Zucker und Weißmehlprodukte zu essen. Beide gelten als Auslöser eines dauerhaft erhöhten Insulinspiegels. Ist der Insulinspiegel jedoch permanent zu hoch, dann schädigt dies die Insulinrezeptoren an der Blut-Hirn-Schranke.
Infolgedessen kann kein Insulin mehr ins Gehirn transportiert werden. So kommt es im Gehirn jetzt zu einem Insulinmangel. Im Gehirn aber wird Insulin für das Lernen und sich Erinnern benötigt. Fehlt es, fördert dies Gedächtnislücken, Vergesslichkeit und die Entstehung von Alzheimer. Details zu diesem Aspekt lesen Sie in unserem Artikel Zucker erhöht das Alzheimer-Risiko.
In unserem Artikel Fett und Zucker rauben Ihre Intelligenz wird erklärt, warum gerade die Kombination von Fett und Zucker so schlecht fürs Gehirn ist.
Diese Kombi findet sich z. B. in Kuchen, Torten, Muffins, Desserts, Süßigkeiten, Schokolade, süße Sahne, süßen Backwaren, Eiscreme, Marmelade- oder Nutellabrot, Milchshakes, Frühstückszerealien etc.
Tipp: Ginkgo fürs Gehirn
Aus den Blättern des Ginkgo-Baumes werden Extrakte hergestellt, die die geistige Leistungskraft fördern und bei Demenzerkrankungen wie Alzheimer helfen sollen. Lesen Sie mehr dazu in unserem Artikel Ginkgo - Wirkung und Anwendung.
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