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Krafttraining senkt Leberwerte bei Diabetes

Krafttraining ist nicht nur gut für die Knochen, den Blutzuckerspiegel und das Herz-Kreislauf-System. Auch die Leber profitiert von einem regelmäßigen Workout mit Gewichten. Bei Typ-2-Diabetikern genügten laut einer Studie bereits acht Wochen regelmäßiges Krafttraining, damit sich die Leberwerte besserten.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
Stand: 30 Mai 2026
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Welche Wirkung hat Krafttraining auf die Leberwerte?

Krafttraining hat nachweislich viele Vorteile – auch in der Prävention und Therapie von chronischen Erkrankungen. Bei Typ-2-Diabetes beispielsweise kann das Training äußerst sinnvoll sein, denn es verbessert die Insulinsensitivität und die Blutzuckerregulation, beugt also einem Diabetes Typ 2 vor oder trägt zu seiner Besserung bei.

Außerdem senkt regelmäßiges Krafttraining das Risiko für Bluthochdruck, die koronare Herzkrankheit, für Osteoporose, Muskelabbau im Alter, Depressionen sowie für einige Krebsarten (Darm- und Brustkrebs).

Bei Diabetes Typ 2 entwickelt sich häufig auch eine Fettleber, weil überschüssige Energie als Fett eingelagert wird. Das kann Entzündungen fördern und sich in erhöhten Leberwerten im Blut zeigen.

Forscher wollten wissen, wie sich bei Diabetikern ein regelmäßiges Krafttraining auf die Leberwerte auswirkt (1). Denn körperliche Aktivität kann auch die Aktivität der Leberenzyme verändern.

Studie: Muskeltraining und Gurkensaft

Für die Studie von 2024 wurden 40 Frauen mit Diabetes Typ 2 in vier Gruppen eingeteilt: Zwei Gruppen machten 8 Wochen lang dreimal wöchentlich jeweils für 40 Minuten Krafttraining. Die Übungen oder Geräte wurden nicht genauer genannt.

Eine der Gruppen trank zusätzlich 240 ml Gurkensaft – die andere bekam ein Placebo-Getränk. Eine weitere Gruppe bekam nur den Gurkensaft und die Kontrollgruppe nur ein Placebo-Getränk – jeweils ohne Training.

Welche Wirkung hat Gurkensaft?

Für den Gurkensaft entschieden sich die Forscher, weil er sich – laut früherer Studien – bei Lebererkrankungen positiv auswirkte. Aus der Studie geht nicht hervor, wie der Saft zubereitet wurde (vermutlich mit der Schale). Für 240 ml benötigt man etwa 400 g Gurke.

In der Gurkenschale sind am meisten Wirkstoffe enthalten, etwa Cucurbitacine, Vitamin C, β-Carotin, Saponarin und noch weitere antioxidativ wirksame Stoffe.

Diese Stoffe werden mit entzündungshemmenden und leberschützenden Effekten in Verbindung gebracht. Auch könnte der leichte diuretische Effekt (höhere Urinproduktion) die Ausscheidung von Schlacken (Stoffwechselprodukten) fördern, was zu einer indirekten Entlastung der Leber beiträgt.

In der Studie wird nicht erklärt, wie häufig die Probanden die 240 ml tranken – ob täglich oder nur an Trainingstagen, vermutlich letzteres.

Leberwerte verbesserten sich

Nach 8 Wochen waren die Leberwerte in allen Gruppen – mit Ausnahme der Kontrollgruppe – signifikant gesunken.

Gemessen wurden die Leberenzyme ALT, AST und ALP. Diese Laborwerte steigen oft, wenn die Leber belastet ist – tiefe Werte sind also tendenziell besser.

Besonders deutlich waren die Veränderungen in der Gruppe, die Krafttraining machte und den Gurkensaft trank. Auch Training ohne Gurkensaft senkte die Enzyme während Gurkensaft allein nur zu einer kleinen Abnahme führte.

Fazit: Krafttraining und Gurkensaft – gesund für die Leber

Krafttraining ist fast immer eine gute Idee! Es verbessert die Fitness und beugt zahlreichen Erkrankungen vor. Laut obiger Studie ist das Training auch für Diabetiker sinnvoll, die ihre Leberwerte auf Vordermann bringen möchten – gerne in Kombination mit einem Glas frischem Gurkensaft.

Weitere geeignete Sportarten stellen wir auf unserer Seite im Artikel Diabetes: Fünf der besten Sportarten vor (Nutzen Sie die Suchfunktion)

*Hier finden Sie unsere Rezeptsammlung für Leberfreundliche Gerichte

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Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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