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  • In einem Supermarktregal werden abgepackte Sandwiches, Snacks und Getränke ausgestellt, die den Käufern schnelle Essensangebote bieten.
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Stark verarbeitete Lebensmittel machen krank

Stark verarbeitete Lebensmittel sind allgegenwärtig. Neue Studien zeigen, dass sie die Gewichtsabnahme hemmen, die Ansammlung von Körperfett fördern und mit über 30 Krankheiten in Verbindung stehen.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
Stand: 20 Mai 2026
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Stark verarbeitete Lebensmittel: Risiken für Gewicht und Gesundheit

Stark verarbeitete Lebensmittel wie Fertiggerichte, Softdrinks oder Snacks gehören für viele zum Alltag. Sie sind praktisch – doch ihr Konsum ist mit erheblichen Gesundheitsrisiken verbunden.

Etliche Studien verdeutlichen, weshalb es sich lohnt, öfter zu frischen Lebensmitteln zu greifen.

Besser Abnehmen ohne diese Lebensmittel

In einer englischen Studie von 2025 (1) assen 50 Erwachsene je 8 Wochen lang entweder viele stark verarbeitete oder vor allem frische, wenig verarbeitete Lebensmittel. Die Teilnehmenden durften essen, so viel sie wollten.

Mit frischen Lebensmitteln war der Gewichtsverlust fast doppelt so gross. Bei einem Ausgangsgewicht von 80 kg war das beispielsweise eine Gewichtsabnahme von 1,6 kg im Vergleich zu nur 0,8 kg.

Auch die Körperfettmasse nahm in der Gruppe, die frische Lebensmittel ass, stärker ab – nämlich um 1,12 kg. Das war fast dreimal mehr als in der anderen Gruppe.

Und das besonders schädliche Viszeralfett (das die inneren Organe umgibt) schrumpfte bei den frisch Essenden um 60 % stärker als in der anderen Gruppe.

Für den Alltag heisst das: Weniger verarbeitete Kost kann das Abnehmen zusätzlich unterstützen. Und das nach nur wenigen Wochen. Über längere Zeit könnten die Unterschiede natürlich noch grösser sein.

Stark verarbeitete Lebensmittel verursachen Krankheiten

Eine Übersichtsarbeit von 2024 mit fast 10 Millionen Teilnehmenden zeigte:

Hoher Konsum stark verarbeiteter Lebensmittel (2) steht mit über 30 Krankheiten in Verbindung – darunter ein um 50 % höheres Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben, und ein 12 % höheres Risiko für Typ-2-Diabetes.

Auch Übergewicht, Depressionen und eine höhere Gesamtsterblichkeit traten signifikant häufiger auf.

Die meisten Daten stammen aus Beobachtungsstudien, doch die Ergebnisse waren in vielen Ländern und Altersgruppen ähnlich. Weniger stark verarbeitete Lebensmittel können das Risiko für zahlreiche Krankheiten also deutlich senken.

So viele stark verarbeitete Lebensmittel essen wir wirklich

US-Daten aus den Jahren 2021 bis 2023 zeigen (3): Im Schnitt stammen 55 % unserer Kalorien aus stark verarbeiteten Lebensmitteln – bei Jugendlichen sogar 62 %, bei Erwachsenen 53 %.

Hauptquellen sind Sandwiches und Burger, süsses Gebäck, Softdrinks und Snacks – bei Erwachsenen zusätzlich Brot und Tortillas.

Trotz leichtem Rückgang zu vorherigen Jahren bleibt der Anteil hoch. Und auch wenn die Daten aus den USA stammen und sicher nicht eins zu eins auf Europa übertragbar sind: Hand aufs Herz – wie oft greifen auch Sie zu solchen Lebensmitteln?

Fazit: Frische Lebensmittel – bessere Gesundheit

Die Forschung zeigt deutlich, dass stark verarbeitete Lebensmittel nicht nur mit Gewichtszunahme, sondern auch mit einer Vielzahl von Krankheiten in Verbindung stehen – von Herz-Kreislauf-Leiden über Diabetes bis hin zu Depressionen.

Selbst kleine Umstellungen hin zu mehr frischen, wenig verarbeiteten Lebensmitteln können messbare Vorteile bringen: weniger Körperfett, geringeres Krankheitsrisiko und eine insgesamt bessere Gesundheit.

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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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