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  • gekochte Suppe in einer Schüssel
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Selbst kochen – Demenz vorbeugen

Wer im Alter häufiger selbst kocht, kann dazu beitragen, sein Demenzrisiko zu senken. Besonders Personen mit wenig Kocherfahrung profitieren davon.

Stand: 09 April 2026
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Im Alltag selbst kochen und so Demenz vorbeugen

Eine Demenz entwickelt sich meist über viele Jahre hinweg. Neben dem Alter spielen viele Faktoren eine Rolle dabei – einer davon ist die Ernährung.

Studien deuten bereits seit längerem darauf hin, dass bestimmte Ernährungsweisen wie etwa die mediterrane Ernährung oder die pflanzenbasierte Ernährung mit einem geringeren Demenzrisiko einhergehen.

Eine Beobachtungsstudie von 2026 deutet darauf hin, dass es auch eine Rolle spielt, wie häufig man zuhause selbst kocht (1). Wer häufiger selbst kocht, isst womöglich öfter frische Lebensmittel und seltener Fertigprodukte.

Gleichzeitig fordert Kochen das Gehirn: Man plant Mahlzeiten, kauft ein, merkt sich einzelne Zubereitungsschritte, koordiniert Handgriffe usw.

Schon einmal pro Woche machte einen Unterschied

Für die Studie wurden die Daten von rund 11.000 Personen über 65 Jahren ausgewertet. Die Teilnehmer gaben an, wie häufig sie Mahlzeiten selbst kochten und wie gut ihre Kochfähigkeiten sind.

Verglichen wurden jeweils Personen, die seltener als einmal pro Woche selbst kochten, mit jenen, die mindestens einmal wöchentlich selbst kochten. Dann erfassten die Forscher, wie viele der Probanden in den nächsten 6 Jahren an Demenz erkrankten.

Bereits eine selbst zubereitete Mahlzeit pro Woche ging im Vergleich zu seltenerem Kochen bei Männern mit einem um 23 Prozent geringeren Risiko für kognitive Einschränkungen einher. Bei Frauen war das Risiko um 27 Prozent niedriger.

Kochen fordert das Gehirn

Besonders auffällig war der Zusammenhang bei Menschen mit wenig Kochfähigkeiten. Wenn jemand aus dieser Gruppe mindestens einmal pro Woche selbst kochte, dann war dies mit einem um 67 Prozent geringeren Demenzrisiko verbunden.

Die Autoren vermuten, dass das Erlernen neuer Fertigkeiten in der Küche das Gehirn zusätzlich fordern könnte.

Fazit: Selbst kochen und Demenz vorbeugen

Wenn Sie im Alltag mehr für Ihr Gehirn tun möchten, könnte es sich lohnen, selbst öfter zu kochen – besonders wenn Sie das bisher nicht taten. Das Planen, Schneiden, Würzen und Zubereiten fordert offenbar den Kopf – selbst wenn es nur einfache Gerichte sind.

Wer außerdem frische und möglichst viele pflanzliche Lebensmittel verwendet, ernährt sich zudem gleich gesünder.

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Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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