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  • Mit Ernährung gegen Arthritis
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Arthritis - Die richtige Ernährung

Die rheumatoide Arthritis gilt in der Schulmedizin als unheilbare Autoimmunerkrankung. Nebenwirkungsfreie Mittel und Massnahmen gegen Arthritis sind daher dünn gesät. Ursachen kennt man so gut wie keine. Zwei Studien konnten zeigen, dass die richtige Ernährung das Risiko für eine Arthritis deutlich reduzieren kann.

Fachärztliche Prüfung: Dr. med. Jochen Handel
Stand: 20 Mai 2026
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Gesunde Ernährung gegen Arthritis

Eine Arthrose kann sehr gut beeinflusst werden, wie wir auf unserer Seite berichtet haben: Arthrose - mit natürlichen Maßnahmen verbessern. Wie aber sieht es mit der Arthritis (Rheuma) aus? Welche Massnahme und vor allem welche Ernährung hilft dagegen?

Die Arthrose betrifft in Deutschland rund 8 Millionen Menschen. Sie zeichnet sich in erster Linie durch eine dünner werdende Knorpelschicht aus, die im Verlauf zu Entzündungen führt. Bei der Arthritis hingegen – die oft auch einfach nur als Rheuma bezeichnet wird – tritt zuerst die Entzündung auf und erst dann der Knorpelabbau.

Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, die in Schüben verläuft. In Deutschland gibt es rund 800.000 Betroffene.

Autoimmunerkrankungen gelten im Allgemeinen als sehr schlecht beeinflussbar. Wie also soll man hier positiv einwirken können?

Die richtige Ernährung gegen die Krankheit

In zwei neuen Studien untersuchte man, ob eine bestimmte Ernährung als sinnvolle Massnahme gegen die Krankheit eingesetzt werden könnte. Forscher des American College of Rheumatology haben für ihre Erhebungen Daten aus der zweiten Nurses Health Study herangezogen.

Bei dieser amerikanischen Studie werden seit über 30 Jahren bis zu 120.000 Krankenschwestern regelmässig Untersuchungen und Befragungen unterzogen. Sie ist die wohl bedeutendste Längsschnittuntersuchung in Bezug auf Gesundheit und Krebsrisiko weltweit.

Studienleiter Dr. Lu und sein Team untersuchten, welche Auswirkungen bestimmte Essgewohnheiten auf die Entwicklung der Krankheit haben.

Studie 1: westlich oder gesund essen – der Vergleich

Die westliche Ernährung besteht aus viel rotem Fleisch, Wurst, Käse, Getreide, Süssigkeiten, fettreichen Milchprodukten und stark verarbeiteten Lebensmitteln (Fertigprodukte, Softdrinks, raffinierte Öle etc.).

Gesundes Essen zeichnet sich dagegen durch viel Obst, Gemüse, Salate, Kräuter, Hülsenfrüchte, Vollkorn sowie etwas Geflügel und Fisch aus. Es zeigte sich, dass dies das Risiko an rheumatoider Arthritis zu erkranken deutlich senken kann (2).

Studie 2: drei ganzheitliche Massnahmen umsetzen

In der zweiten Studie wählten die Forscher einen ähnlichen Ansatz. Diesmal überprüften sie, welche Probanden sich an die "Richtlinien einer gesunden amerikanischen Ernährung" hielten. Diese Richtlinien umfassen nur allgemeine Empfehlungen wie "weniger Kalorien zu sich zu nehmen, eine bewusstere Lebensmittelauswahl treffen und Sport treiben".

Die Ergebnisse waren jedoch erstaunlich: Diejenigen Teilnehmerinnen, die schon allein diese Massnahmen umsetzten, konnten ihr Risiko, an rheumatoider Arthritis zu erkranken (3), um 33 Prozent reduzieren.

Zusätzliche Massnahmen gegen Arthritis

Diese beiden Studien bestätigen, wie gut sich eine gesunde Lebensweise auf das Krankheitsrisiko auswirken kann.

Zusätzliche Massnahmen in Form eines ganzheitlichen Konzeptes finden Sie auf unserer Seite: Rheuma: Natürliche Massnahmen und: Die Rheuma-Diät.

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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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