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Kreisrunder Haarausfall

Kreisrundem Haarausfall (Alopecia areata) wird meistens mit nebenwirkungsreichen allopathischen Medikamenten zu Leibe gerückt. Erfahrungen mit naturheilkundlichen Konzepten zeigen jedoch, dass kreisrunder Haarausfall sehr gut auf diese sanften Methoden anspricht, so dass unangenehme Nebenwirkungen keineswegs in Kauf genommen werden müssen.

Stand: 18 Mai 2026
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Kreisrunder Haarausfall – wirklich eine Autoimmunerkrankung?

Bei kreisrundem Haarausfall entstehen kreisrunde oder ovale, scharf begrenzte, entzündliche und kahle Stellen, die sich im Laufe der Zeit vergrössern und auch vermehren können. Die Schulmedizin ordnet dies den Autoimmunerkrankungen zu, über deren wirkliche Ursache sich die Wissenschaft nicht auslassen will oder kann.

Die körpereigenen Abwehrmechanismen würden urplötzlich zum Angriff gegen die Zellen der Haarwurzeln blasen, heisst es. Daraufhin lassen die malträtierten Haarwurzeln los und die Haare fallen aus. Die Angelegenheit kann auf die erwähnten runden Stellen begrenzt bleiben, von selbst wieder verschwinden oder aber zu völliger Kahlheit führen.

Herkömmliche Therapien und ihre Nebenwirkungen

Da man sich derzeit mit dem aktuellen wissenschaftlichen Stand der Dinge zufrieden gibt und von der Theorie namens „ Autoimmunerkrankung“ ausgeht, erfolgt die herkömmliche Behandlung – wie üblich – symptomorientiert.

Die Entzündung soll bekämpft und das Immunsystem unterdrückt werden. Dies geschieht mit sog. topischen Steroiden. Dabei handelt es sich um cortisonhaltige Präparate, die das Immunsystem regional mehr oder weniger lahm legen sollen.

Infolge einer solchen Behandlung kann es passieren, dass Haut und Hautbindegewebe immer dünner werden (Hautatrophie). Während sich die Haut nach Absetzen des Medikaments wieder regenerieren kann, bleibt die Ausdünnung des Hautbindegewebes dauerhaft bestehen, ist also irreversibel.

Die Haut wird dadurch verständlicherweise auch deutlich verletzbarer und ihre Heilfähigkeit lässt nach. Weitere Nebenwirkungen von topischen Steroiden sind Rosazea (eine akneähnliche Hauterkrankung des Gesichts mit fleckigen, teils schuppenden Rötungen sowie entzündlichen Pusteln) und eine plötzliche Anfälligkeit für Hautallergien.

Eine andere allopathische Therapie sieht den Einsatz einer Chemikalie vor, mit der man absichtlich eine juckende, schuppende und entzündete Kopfhaut hervorruft (topische Immuntherapie). Sinn des Ganzen: Das Immunsystem soll abgelenkt werden.

In 60 Prozent der Fälle klappt das wohl auch. Doch wie lange hält der Erfolg an? Selbst wenn das Immunsystem die Haarwurzeln künftig in Ruhe lässt, welchen Körperteil wird es als nächstes ins Visier nehmen? Autoimmunerkrankungen gibt es schliesslich wie Sand am Meer.

Daher wäre es praktisch zu wissen, warum das Immunsystem plötzlich verrückt spielt. In der Naturheilkunde werden verschiedene Möglichkeiten diskutiert. So wurde beobachtet, dass kreisrunder Haarausfall einerseits von ungewöhnlich starken psychische Belastungen und andererseits von bestimmten Giften begünstigt, wenn nicht gar ausgelöst werden kann.

Kreisrunder Haarausfall durch psychische Belastungen

Kreisrunder Haarausfall tritt auffallend häufig nach aussergewöhnlichen psychischen Belastungen auf. Schocksituationen und Trauer sind dabei die häufigsten Ursachen.

Die unerwartete Beendigung einer Beziehung, der plötzliche Verlust des Arbeitsplatzes, der Verlust eines geliebten Menschen oder eines Tieres durch Tod und viele andere Situationen, die den Menschen emotional aus dem Gleichgewicht bringen, können die Erkrankung auslösen.

Betroffene sind oft handlungsunfähig

Nun ereilt nicht jeden in einer dieser Situationen kreisrunder Haarausfall. Empfänglich dafür sind jedoch insbesondere solche Menschen, die für ihre persönliche Situation keine Lösung erkennen können, sich in grosse Schuldgefühle verstricken oder sich ihrem Schicksal handlungsunfähig ausgeliefert fühlen. Diese Menschen lassen dann im wahrsten Sinne des Wortes Federn...

Kreisrunder Haarausfall – durch Entspannung stoppen

Erst wenn das psychische Problem bearbeitet und gelöst wird, kann sich die Psyche – und somit der Körper entspannen. Das ist der Zeitpunkt, an dem die kreisrunden kahlen Stellen in den meisten Fällen auch wieder zuwachsen.

Wird die psychische Thematik nicht richtig bearbeitet, kann ein kreisrunder Haarausfall immer wieder auftreten und die betroffenen Stellen ein immer grösseres Ausmass annehmen.

Kreisrunder Haarausfall bei Vergiftungen

Kreisrunder Haarausfall kann ausserdem durch eine – oft nicht erkannte – Vergiftung des Körpers ausgelöst werden. Hier spielen in erster Linie Zahngifte, wie beispielsweise Amalgam, Quecksilber, Palladium etc. eine wesentliche Rolle.

Konnte eine starke Schwermetallbelastung des Körpers diagnostiziert werden, dann muss eine umfassende Sanierung und Giftausleitung des gesamten Organismus ins Auge gefasst werden. Die Entfernung belastender Zahnfüllungen und die Ausleitung der betreffenden Gifte sollten Sie mit Ihrem ganzheitlich arbeitenden Zahnarzt oder einem erfahrenen Heilpraktiker besprechen.

Gifte sind bekanntlich nicht nur in Zahnfüllungen. Drogen, Pestizide und besonders Medikamente können je nach Dosierung durchaus Vergiftungssymptome auslösen.

Kreisrunder Haarausfall bei ungesunder Ernährung

Eine säurebildende Ernährung, die auf Fertiggerichten, tierischem Eiweiss, Zucker und Backwaren aus Auszugsmehlen basiert, wird nun zwar nicht gleich die Erkrankung zur Folge haben, kann aber bei der Behandlung die Heilung deutlich verzögern, wenn nicht gar verhindern.

Der Körper muss wieder – ganz egal mit welcher Krankheit er sich gerade konfrontiert sieht – in die Lage versetzt werden, sein eigenes Gleichgewicht zu finden. Eine basenüberschüssige Ernährung kann genau das erreichen, indem sie den Organismus mit einer Vielzahl basischer und enzymatisch aktiver Nährstoffe versorgt und ihn ausserdem vor weiteren Säuren und Schlacken bewahrt.

Kreisrunder Haarausfall: Nähr- und Mineralstoffe

Nur ein geschwächter Körper erkrankt daran. Was aber hat den Körper geschwächt? Nähr- und Mineralstoffmangel in Verbindung mit einer starken Übersäuerung und Verschlackung sind die Übeltäter.

Da im Krankheitsfalle selbst eine bestmögliche Ernährung weder die Ausscheidung aller alten Ablagerungen anregen noch den hohen Bedarf an lebenswichtigen Nähr- und Mineralstoffen decken kann, sind – wenigstens zur kurweisen Einnahme – hochwertige Nahrungsergänzungsmittel (keine isolierten Nähr- oder Mineralstoffe) empfehlenswert.

Diese Nahrungsergänzungsmittel sollten den ganzen Organismus entsäuern und remineralisieren. Sie sollten den Haarboden von sauren Stoffwechselschlacken befreien und gleichzeitig die Haarwurzeln mit naturbelassenen konzentrierten Nährstoffen so versorgen, dass Ihr Haar rasch wieder nachwachsen kann.

Kreisrunder Haarausfall: Ganzheitliche Konzepte

Unabhängig davon, ob es sich bei der Ursache also nun um ein psychisches Problem oder um eine Vergiftung oder um etwas ganz anderes handelt, zielt ein ganzheitliches Konzept darauf ab, den Organismus wieder in sein ursprüngliches gesundes Gleichgewicht zu befördern.

Denn ein Körper, dessen Fähigkeit zur Selbstregulation voll funktionsfähig ist, steckt auch psychische Belastungen deutlich besser weg, als ein schon im Vorfeld geschwächter Organismus, der sein Gleichgewicht verloren hat.

Unser ganzheitliches Basis-Konzept bezieht daher den gesamten Menschen mit ein und hinterlässt keinerlei negative Nebenwirkungen. Es konzentriert sich also nicht „nur“ auf das Problem kreisrunder Haarausfall, sondern auf den ganzen Menschen.

Es entgiftet, entschlackt, reinigt, mineralisiert und befähigt den Organismus wieder, seine Selbstheilungskräfte zu mobilisieren. Sie finden dieses Basis-Konzept in unserem Artikel: Mittel gegen Haarausfall.

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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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