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  • Auftragen einer Rotlichttherapie-Maske zur Verjüngung der Gesichtshaut
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Rotlicht für die Haut - weniger Falten, mehr Ausstrahlung

Viele Cremes versprechen glattere Haut, wirken jedoch nur oberflächlich. Rotlicht hingegen dringt bis in tiefere Hautschichten vor, wo es die natürliche Kollagenproduktion fördert und die Regeneration unterstützt. Die Rotlicht-Therapie mindert schon nach wenigen Wochen Falten und verleiht ein frischeres, ebenmäßigeres Hautbild – sanft und ohne invasive Methoden.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
Stand: 23 April 2026
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Rotlicht-Therapie: Jüngere Haut durch Bestrahlung

Die Rotlicht-Therapie (auch Photobiomodulation genannt) wird zunehmend genutzt. Sie wirkt sich bei den unterschiedlichsten Beschwerden sehr positiv aus – ob bei Schmerzen, Schilddrüsenproblemen, Schlafstörungen oder Demenz.

Mehr dazu lesen Sie in unserem Artikel Rotlicht-Therapie – Wirkung und Anwendung auf unserer Seite.

Besonders häufig wird die Therapie in letzter Zeit im Bereich Anti-Aging eingesetzt. Denn Rotlicht soll eine verjüngende Wirkung auf die Haut haben.

Wichtig dabei ist, dass das eingesetzte Licht keinen UV-Anteil und damit keine hautschädlichen Effekte hat. Zudem strahlt es auch keine Wärme ab wie die klassischen (sehr preiswerten) Rotlichtlampen, die man zur Entspannung der Muskeln verwendet.

Rotlicht dringt tief ein, Cremes bleiben an der Oberfläche

Bei der Rotlicht-Therapie wird die Haut mit sichtbarem rotem Licht oder nicht sichtbarem Nahinfrarotlicht – oft auch kombiniert – bestrahlt, meist per LED-Gerät.

Das eingesetzte Licht hat genau definierte Wellenlängen – häufig sind es 630 Nanometer beim Rotlicht und 830 Nanometer beim Nahinfrarotlicht. Das Licht dringt einige Millimeter in die Haut ein, gelangt also in jene Hautschichten, wo Falten entstehen und stimuliert nun direkt vor Ort die Kollagenbildung und regt die Regeneration der Zellen an.

Cremes hingegen – ganz gleich, welche Wirkstoffe sie auch enthalten mögen – können die Haut nur oberflächlich erreichen und ein bisschen befeuchten. Sie dringen meist nicht tiefer als 0,1 mm in die Oberhaut ein.

Es ist daher kein Wunder, dass man mit Anti-Falten-Cremes keinen wirklichen Effekt erzielen kann.

Wie gut die Rotlicht-Therapie die Haut verjüngen und den Teint erfrischen kann, erklären wir nachfolgend anhand verschiedener Studien:

Rotlicht-Therapie: Glattere Haut und besserer Teint

Deutsche Forscher führten 2014 eine Studie zur Rotlicht-Therapie (1) mit 136 Personen durch.

Die Probanden wurden 2-mal pro Woche entweder mit reinem Rotlicht (611-650 nm) oder mit Rotlicht und Nahinfrarotlicht (570-850 nm) bestrahlt. Die Studie dauerte 15 Wochen.

Beide Gruppen zeigten signifikante Verbesserungen gegenüber der Kontrollgruppe: Ihre Haut war glatter, der Teint gleichmäßiger und in der mittleren Hautschicht (der sogenannten Lederhaut) nahm das Kollagen zu.

Kollagen ist das wichtigste Stütz- und Strukturprotein der Haut. Es bildet in der Lederhaut ein dichtes Fasernetz, das der Haut Festigkeit, Spannkraft und Form verleiht.

Die Probanden berichteten auch von einem besseren Hautgefühl. Beide Lichtarten waren wirksam und gut verträglich. Zwischen den beiden Behandlungen gab es keinen signifikanten Unterschied.

Rotlicht-Therapie: Sicher und gut verträglich

Amerikanische Forscher veröffentlichten 2018 eine Übersichtsarbeit von 31 Studien, die sich mit LED-Behandlungen in der Dermatologie (2) befassten.

Die Untersuchungen zum Thema Anti-Aging-Effekt bestätigten ebenfalls, dass die Rotlicht-Therapie zu messbaren Verbesserungen bei Falten, Hautelastizität und Hautstruktur führen.

Weniger Falten und elastischere Haut

So zeigte etwa eine koreanische Studie (3) mit 112 Personen nach 4 Wochen eine Faltenreduktion von 26 bis 36 Prozent (bei 633 nm bzw. 633 nm plus 830 nm).

Die Hautelastizität nahm um 14 bis 19 Prozent zu (bei 633 nm bzw. 830 nm).

Behandelt wurde 2-mal pro Woche jeweils eine Gesichtshälfte; am Ende verglich man die behandelte mit der Placebo-Seite.

Rotlicht am besten täglich anwenden

Die analysierten Studien in der Übersichtsarbeit waren sehr unterschiedlich, was die Geräte, die Häufigkeit der Behandlung und die Dauer angeht.

Trotz unterschiedlicher Geräte und Studienaufbau empfehlen die Autoren der Übersichtsarbeit eine tägliche Anwendung der Rotlicht-Therapie (meist Nahinfrarotlicht kombiniert mit Rotlicht) zur Faltenreduktion über 8 bis 10 Wochen.

Rotlicht-Maske für den Heimgebrauch wirksam

Französische Forscher veröffentlichten 2023 eine klinische Studie, in der sie eine LED-Maske mit 630 nm für den Heimgebrauch (4) testeten.

Die 20 Probanden verwendeten die Maske 2-mal pro Woche für jeweils 12 Minuten. Die Studie dauerte drei Monate, doch bereits nach einem Monat waren deutliche Verbesserungen sichtbar:

Die Tiefe der Krähenfüße hatte sich um 16 Prozent reduziert – nach zwei Monaten waren es 35 Prozent und nach drei Monaten 38 Prozent.

Auch die Gesichtspartie von den Ohren bis zum Kinn war nach der Anwendung weniger schlaff. Nach einem Monat maßen die Forscher eine Verbesserung um 5 Prozent, nach zwei Monaten um 15 Prozent und nach drei Monaten um 25 Prozent.

Zudem nahmen die Hautfestigkeit, die Hautelastizität und die Hautdichte zu; die Haut wurde weicher und die Poren kleiner. Die Verbesserungen hielten auch einen Monat nach der letzten Behandlung noch an.

Die Maske ist im Handel erhältlich, so dass Sie die Rotlicht-Therapie für Ihre Haut auch problemlos zu Hause durchführen können.

Hier erhalten Sie die * Rotlicht-Gesichtsmaske für ein glatteres und ebenmäßigeres Hautbild. Die integrierten LED arbeiten mit den beiden effektivsten Wellenlängen für die Haut (630 und 830 nm). Die Maske ist aus zertifiziertem Silikon in Medizinqualität. Das Material ist desinfizierbar und weich (angenehm zu tragen).

Wie die Rotlicht-Therapie die Augen im Alter bessern kann, lesen Sie in unserem Artikel Drei Minuten Rotlicht - und Ihre Augen werden besser.

Rotlicht-Therapie mit Gua Sha kombinieren

Die Rotlicht-Therapie lässt sich außerdem mit weiteren Behandlungen kombinieren – z. B. mit Gua Sha.

Konzept für Schönheit und Hautpflege für Frauen mit Gua Sha-Werkzeug zur Selbstmassage des Gesichts
© istockphoto.com/

Bei dieser uralten chinesischen Heilmethode streicht man mit einem flachen Stein – dem Gua Sha Stein – sanft über das Gesicht und regt so den Lymphfluss sowie die Durchblutung an. Durch die Massage werden Verspannungen gelöst, Giftstoffe abtransportiert und die Haut revitalisiert.

Wer beides kombinieren möchte, kann dies mit dem * FaceWand umsetzen. Dabei handelt es sich um ein kleines Gerät mit Massagekopf (der den Stein ersetzt) und integrierten LED für die Rotlicht-Therapie.

Die Massage mit Mikrostrom (EMS – Elektrische Muskelstimulation) strafft die Gesichtsmuskeln und führt zu einem jugendlicheren Erscheinungsbild.

Das Gerät reduziert dank Rotlicht sichtbar Alterserscheinungen durch die Stimulation der Hautzellen und Förderung der Kollagenproduktion. Nicht nur Falten werden weniger, auch dunkle Flecken verblassen.

Auch Augenringe werden damit aufgehellt. Die Augen wirken frisch und ausgeruht.

Zusätzlich gibt es eine Funktion für Blaulicht. Dieses ist für die Behandlung von Akne und Hautunreinheiten konzipiert. Es eliminiert schädliche Bakterien und reduziert Entzündungen, was zu klarerer und gesünderer Haut führt.

HInweis: Bei sehr empfindlicher Haut und Haut, die zu Gefäßschwäche (Couperose, Rosazea) neigt, das Gerät nicht verwenden!

Fazit: Rotlicht-Therapie verjüngt Ihre Haut

Die Therapie mit Rot- und Nahinfrarotlicht (630 bis 830 nm) ist eine sanfte und gut verträgliche Methode, die in Studien die Haut verjüngt, also sichtbare Alterszeichen reduzieren kann.

Vorteilhaft ist, dass die Therapie auf einfache Weise zu Hause umgesetzt werden kann.

* Viele weitere Geräte für die Rotlicht-Therapie finden Sie hier: Rotlicht-Shop von heilys®.

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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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