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  • Halluzinogene Zauberpilze. Getrocknete Pilze. Psilocybin-Pilze
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Psilocybin für mehr Langlebigkeit?

Psilocybin – ein psychedelischer Stoff aus Pilzen – könnte die Langlebigkeit fördern. Im Labor verlängerte die Substanz die Lebensdauer menschlicher Zellen und erhöhte bei Mäusen das Überleben.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
Stand: 28 März 2026
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Kann Psilocybin für mehr Langlebigkeit sorgen?

Langlebigkeit wird umgangssprachlich oft auch als „Longevity“ bezeichnet (aus dem Englischen). Gemeint ist damit das Ziel, möglichst lange zu leben – und dabei bis ins hohe Alter gesund und fit zu bleiben. In den letzten Jahren hat sich die Forschung zunehmend mit diesem Thema befasst.

Die Ansätze für mehr Langlebigkeit sind dabei vielfältig: Es geht einerseits darum, altersbedingten Krankheiten vorzubeugen. Andererseits untersuchen Wissenschaftler auch, wie sich Alterungsprozesse in den Zellen beeinflussen lassen und welche Rolle der Lebensstil dabei spielt.

Eine Studie von 2025 ging der Frage nach, ob Psilocybin Prozesse des Alterns beeinflussen kann (1). Der psychoaktive Stoff kommt in bestimmten Pilzen vor und führt zu Halluzinationen. Umgangssprachlich heißen die Pilze Magic Mushrooms.

Was bewirkt Psilocybin?

Psilocybin wird nach der Einnahme im Körper zu Psilocin umgewandelt – das ist die eigentlich wirksame Form. Bekannt wurde der Stoff vor allem durch die Forschung zu Suchterkrankungen, Depressionen, Ängsten sowie neurodegenerativen Erkrankungen.

Die Forscher der Studie vermuteten, dass die Substanz nicht nur im Gehirn, sondern auch in anderen Teilen des Körpers wirkt. Dort könnte sie Prozesse beeinflussen, die bei der Zellalterung und bei oxidativem Stress eine Rolle spielen. Auch die Stabilität der Erbsubstanz könnte davon betroffen sein.

Der Stoff ist allerdings nicht frei erhältlich. Der Umgang damit ist an strenge medizinische, wissenschaftliche oder behördlich bewilligte Ausnahmen gebunden.

Alte Mäuse lebten mit Psilocybin länger

Zunächst untersuchten die Forscher menschliche Bindegewebszellen im Labor. Dort verlängerte Psilocin die Lebensdauer der Zellen deutlich. Das bedeutet, sie konnten sich länger teilen, bevor sie typische Alterserscheinungen entwickelten.

Im zweiten Teil der Studie prüften die Wissenschaftler Psilocybin an 58 älteren Mäusen. Ein Teil erhielt zunächst einmalig 5 mg pro Kilogramm Körpergewicht und danach einmal pro Monat 15 mg pro kg Körpergewicht – für 10 Monate. Die andere Gruppe erhielt eine Vergleichslösung.

Am Ende lebten in der Langlebigkeits-Gruppe noch 80 Prozent der Mäuse – in der Kontrollgruppe nur 50 Prozent. Zudem wirkte das Fell der behandelten Tiere gesünder.

Welche Dosis führt zu Halluzinationen?

Die verwendete Dosis dürfte bei den Mäusen Halluzinationen hervorgerufen haben. Sie zeigten Verhaltensweisen, die auf eine psychedelische Wirkung hindeuten.

Auch beim Menschen können erste Wirkungen schon bei sehr niedrigen Dosen auftreten (2-3 mg). Ausgeprägte Wahrnehmungsveränderungen werden im Bereich von 15 bis 25 mg beschrieben.

Fazit: Fördert Psilocybin die Langlebigkeit?

Der Stoff wirkt nicht nur im Gehirn, sondern kann womöglich auch allgemeine Alterungsprozesse beeinflussen. Das macht ihn für die Altersforschung sehr interessant. Zum jetzigen Zeitpunkt ist allerdings noch offen, ob er auch beim Menschen die Langlebigkeit beeinflusst.

Was Sie tun können, um möglichst lange gesund zu leben, erfahren Sie im Artikel Longevity – Gesund bis ins hohe Alter.

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Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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