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Wie Sie Astaxanthin gegen Diabetes einsetzen können

Das Antioxidans Astaxanthin kann laut Studien bei Diabetes Typ 2 eigesetzt werden; denn es gilt als entzündungshemmend, blutdrucksenkend und gelenkschützend.

Stand: 23 März 2026
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Kann Astaxanthin einem Diabetes vorbeugen?

Das rote Carotinoid Astaxanthin wird aus Algen gewonnen und ist längst für seine zahlreichen Vorteile für die menschliche Gesundheit bekannt.

Neben antioxidativen, antientzündlichen, blutdrucksenkenden und blutgefässschützenden Eigenschaften soll der Stoff auch über eine antidiabetische Wirkung verfügen (3), was in einer Studie im Jahr 2018 an 29 Probanden überprüft wurde, die an einer Vorstufe des Diabetes litten (1).

Der HbA1c-Wert der Teilnehmer lag zu Studienbeginn zwischen 5,6 und 6,4 Prozent.

Was ist der HbA1c-Wert?

Der HbA1c-Wert beschreibt den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten Wochen. Er wird auch Langzeitzucker genannt. Liegt dieser Wert zwischen 5,7 und 6,4, spricht man von Prädiabetes (Diabetes-Vorstufe). Wird in diesem Zustand nichts unternommen, ist das Risiko gross, dass sich ein tatsächlicher Diabetes entwickelt.

Astaxanthin lässt Blutzuckerspiegel sinken

16 der Probanden bekamen für 12 Wochen täglich 12 Milligramm Astaxanthin, 13 ein Placebo. Die Wissenschaftler stellten daraufhin fest, dass bei den Probanden der Astaxanthin-Gruppe der Blutzuckerspiegel (per OGTT gemessen) und der HbA1c-Wert im Vergleich zu davor signifikant gesunken waren. Überdies konnte die Insulinresistenz reduziert werden.

Laut den Forschern von der Toyama University legen diese Ergebnisse nahe, dass Astaxanthin bei Menschen, die bereits an einer Diabetes-Vorstufe leiden, die Entwicklung eines Diabetes verhindern könnte.

*Hier finden Sie einen 7-Tage-Ernährungsplan bei Diabetes zum Herunterladen.

Kann Astaxanthin auch helfen, wenn Diabetes schon da ist?

Wissenschaftler von der Ahvaz Jundishapur University of Medical Sciences im Iran haben hingegen untersucht, ob die Einnahme von Astaxanthin auch im Falle eines bereits voll entwickelten Diabetes hilfreich sein kann. An der ebenfalls im Jahr 2018 veröffentlichten Studie nahmen 44 Probanden mit Diabetes Typ 2 teil.

Die Hälfte von ihnen bekam für 8 Wochen täglich 8 Milligramm Astaxanthin, die andere Hälfte ein Placebo. Daraufhin wurde ermittelt, inwiefern sich die Supplementierung auf folgende Werte auswirkte:

Adiponektinkonzentration

Das Hormon Adiponektin reguliert das Hungergefühl. Je niedriger der Adiponektinspiegel, desto höher das Körpergewicht und desto schwächer die Insulinwirkung. Das Diabetes-Risiko steigt.

Es regelt den Körperfettanteil und Cholesterinspiegel sowie den Blutzuckerspiegel und den Blutdruck.

Es zeigte sich, dass durch die Gabe von Astaxanthin die Adiponektinkonzentration stieg (2) (damit verbesserte sich auch die Insulinwirkung), während der Körperfettanteil, die Blutfettwerte, der LDL-Cholesterin-Spiegel und der systolische Blutdruck sanken.

Astaxanthin kann die Diabetes-Therapie ergänzen

Diabetiker leiden laut den Forschern häufig an Fettstoffwechselstörungen und an einem gestörten Glukosestoffwechsel, wobei Astaxanthin gute Dienste leisten kann. Sie kamen zum Schluss, dass Astaxanthin bei Diabetes eine neuartige ergänzende Therapie ohne Nebenwirkungen darstellt.

Gerade wenn bereits ein Diabetes besteht, empfehlen wir Ihnen, sich vor der Einnahme – auch in Bezug auf die ideale Dosierung – mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker abzusprechen.

Selbstverständlich kann allein Astaxanthin einen Diabetes Typ 2 nicht heilen. Dennoch ist Diabetes Typ 2 in vielen Fällen heilbar. Alle Informationen zu den erforderlichen Massnahmen finden Sie auf unserer Seite: Diabetes Typ 2 ist heilbar

Astaxanthin kann ausserdem das Langlebigkeits-Gen aktivieren, worüber wir auf unserer Seite für Sie berichtet haben: Dieser Stoff fördert den Muskelaufbau bei älteren Menschen

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Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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