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Kohlgemüse schützt Blutgefäße vor Arteriosklerose

Wer gerne Kohlgemüse isst, schützt seine Blutgefäßwände. In einer Studie zeigte sich, dass Leute, die Kohlgemüse mögen, Blutgefäßwände haben, die nicht annähernd so verdickt und verhärtet sind wie bei Menschen, die diese Gemüse nicht oder nur selten essen.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
Stand: 16 Mai 2026
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Kohlgemüse sorgt für gesündere Blutgefäße

Je älter man wird, umso höher die Gefahr, dass sich eine Arteriosklerose entwickelt. Hierbei versteifen und verhärten die Blutgefäßwände. Sie werden immer dicker und die Blutgefäße immer enger.

Der Blutfluss wird langsamer und das Risiko für Blutgerinnsel steigt. Löst sich ein solches Gerinnsel, kann es zu Thrombosen, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Embolien kommen.

Die Ernährung – z. B. der verstärkte Verzehr von Kohlgemüse – kann dabei helfen, die Blutgefäße gesund zu halten. Näheres dazu lesen Sie in unserem Artikel Cholesterin senken - auf natürliche Art.

Wie Gemüse vor Arteriosklerose schützen kann

Anfang April 2018 veröffentlichten australische Forscher im Journal of the American Heart Association eine Untersuchung mit älteren Frauen.

Man hatte bei dieser Studie überprüft, wie sich die Ernährung auf den Zustand und die Gesundheit der Gefäßwand der Halsschlagader auswirkt.

“Es handelt sich um eine von sehr wenigen Studien, die den möglichen Einfluss verschiedener Gemüsearten auf die ersten Stadien einer Arteriosklerose untersuchte, der häufigsten Ursache von Herz-Kreislauf-Erkrankungen“,

so Lauren Blekkenhorst, Studienautorin und Doktorandin an der University of Western Australia in Crawley.

Wer viel Gemüse isst, hat dünnere Arterienwände

954 australische Frauen ab etwa 70 Jahren nahmen an der Studie teil. Es zeigte sich, dass jene Frauen, die viel Gemüse aßen, eine um 0,05 mm dünnere Arterienwand aufwiesen als Frauen, die wenig Gemüse zu sich nahmen (1).

“Das Ergebnis ist wirklich signifikant denn schon eine Abnahme der Gefäßwanddicke von 0,1 mm führt zu einem um 10 bis 18 Prozent geringeren Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt”, erklärte Blekkenhorst.

Zusätzlich ergab sich, dass pro 10 g Kohlgemüse pro Tag die Blutgefäßwände um durchschnittlich 0,8 Prozent schmäler waren. Ein derartig auffallender Zusammenhang war für andere Gemüsesorten nicht beobachtet worden.

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Fazit: Brokkoli und Co sind gut für die Blutgefäße

Auch nachdem andere Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in die Auswertungen miteinbezogen wurden (z. B. andere Ernährungsgewohnheiten oder aber auch die Einnahme von Medikamenten), ergab sich nach wie vor eine schützende Wirkung durch Kohlgemüse bzw. Kreuzblütengewächse.

Zu den Kreuzblütengewächsen gehören neben den Kohlgemüsen auch Gemüse wie Radieschen, Meerrettich, Rucola, Kresse, Rettich und viele mehr.

Da diese Gemüsefamilie nicht nur den Blutgefäßwänden gut tut, sondern auch vor Krebs schützt, Arthritis lindert und das Hormonsystem positiv beeinflusst, lohnt es sich enorm, den persönlichen Speiseplan häufiger mit Kohlgemüse zu gestalten.

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Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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