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  • Dunkle Schokolade als Stück und Kakao-Pulver
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Dunkle Schokolade hilft bei einer Verstopfung

Dunkle Schokolade – genauer gesagt der Kakao darin – kann Verstopfung bessern, so eine Studie. Auch die Zusammensetzung der Darmflora verbessert sich, wenn man regelmäßig Kakao zu sich nimmt. Wenn Sie also gerne naschen, steigen Sie auf dunkle Schokolade um.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
Stand: 30 Mai 2026
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Dunkle Schokolade hilft bei Verstopfung

Kakaobohnen verfügen gleich über mehrere Eigenschaften, die sich positiv auf die Verdauung (Darmmotilität) und Darmflora auswirken. Sie enthalten Ballaststoffe, Polyphenole, Theobromin sowie einen unverdaulichen Proteinanteil.

Damit sind Proteine gemeint, die gegen Verdauungsenzyme resistent sind und daher präbiotisch wirken können, also unverdaut in den Dickdarm gelangen und dort von den Darmbakterien verstoffwechselt werden können.

In einer früheren Mäusestudie konnte eine japanische Forschergruppe bereits beobachten, dass der Verzehr unverdaulicher Kakaoproteine ​​die Stuhlentleerung förderte und die Darmmikrobiota günstig veränderte.

Mehr Stuhlgänge, vielfältigere Darmflora

Die Wissenschaftler führten daraufhin eine Folgestudie durch (1). Teilnehmerinnen waren Frauen zwischen 26 und 49 Jahren, die an Verstopfung litten (weniger als drei wöchentliche Stuhlgänge).

Sie sollten nun entweder täglich 25 g dunkle Schokolade mit 72-prozentigem Kakao zu sich nehmen oder weiße Schokolade (Kontroll-/Placebogruppe). Weiße Schokolade enthält aus der Kakaobohne nur Kakaobutter, aber keine Kakaomasse, also keine Ballaststoffe, keine Polyphenole, kein Theobromin und keine Kakaoproteine.

Die Stuhlfrequenz und Stuhlmenge waren nach dem zweiwöchigen Verzehr dunkler Schokolade signifikant höher als vor dem Verzehr und signifikant höher als nach dem Verzehr weißer Schokolade.

Anschließend wurden Stuhlproben gesammelt und die Zusammensetzung der Darmmikrobiota analysiert. Die weiße Schokolade führte zu keiner Veränderung. Nach dem Verzehr der dunklen Schokolade aber war der Diversitätsindex signifikant höher als davor.

Warum eine hohe Bakterienvielfalt so positiv ist

Der Diversitätsindex beschreibt die Vielfalt der im Darm vorkommenden Bakterien. Eine höhere Vielfalt gilt im Allgemeinen als Merkmal für eine gute Darmgesundheit.

Denn je mehr unterschiedliche Bakterienarten vorhanden sind, umso schlechter können sich Krankheitserreger etablieren und umso robuster ist die Darmflora gegenüber Störungen, wenn z. B. die Ernährung verändert wird oder auch wenn Antibiotika genommen werden müssen.

Auch können bei einer vielfältigen Darmflora mehr Stoffwechselprozesse im Darm stattfinden. Es können z. B. besser komplexe Ballaststoffe abgebaut werden und es können bestimmte Vitamine (Vitamin K2) sowie mehr kurzkettige Fettsäuren gebildet werden.

Wie dunkle Schokolade die Darmflora verändert

In obiger Studie nun zeigte sich, dass sich dank der dunklen Schokolade besonders Bakterienstämme wie Faecalibacterium und Megamonas sowie Anaerostipes, Butyricicoccus und Roseburia verstärkt ansiedeln konnten.

Viele dieser Bakterien gehören zu den wichtigsten Produzenten kurzkettiger Fettsäuren, insbesondere von Butyrat. Kurzkettige Fettsäuren unterstützen die Darmbarriere, wirken entzündungshemmend, sorgen für einen gesunden pH-Wert im Dickdarm und können die Darmbewegung fördern.

Wenn also butyratbildende Darmbakterienstämme in ausreichender Zahl vorhanden sind, verbessert dies die Darmgesundheit und erleichtert den Stuhltransport, was sich dann wiederum besonders bei Verstopfung positiv bemerkbar macht.

Lesen Sie gerne auch unseren Artikel Kakao für Augen und Gehirn. Darin stellen wir Studien vor, die zeigen, wie ein Getränk aus hochwertigem Kakao die geistige Fitness und auch die Sehschärfe verbessern konnte.

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Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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