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  • Frau, die gesunde vegane Mahlzeit zubereitet
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Pflanzliche Ernährung schützt vor kognitivem Verfall

Eine Ernährung mit einem hohen Anteil Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und Nüssen schützt das Gehirn und verzögert im Alter den kognitiven Verfall. Je mehr gesunde pflanzliche Lebensmittel Sie also essen, umso fitter bleiben Sie im Kopf!

Stand: 12 März 2026
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Ungesunde Ernährung schadet dem Gehirn

Wie lange Sie im Alter noch geistig fit bleiben werden, ist nicht allein eine Frage des Schicksals. Sie selbst können sich mit Ihrer Ernährung und Ihrem Lebensstil vor kognitiven Defiziten schützen.

Ungesunde Ernährung nämlich kann zu Entzündungsprozessen führen, die dem Gehirn schaden. Diese hirnschädigenden Entzündungen wiederum sollen sogar das Gehirn schrumpfen lassen. Sie erhöhen das Risiko für eine verminderte Denkleistung, für den Verlust der Selbstkontrollfähigkeit und somit auch für eine Demenz (2).

Schützen Sie Ihr Gehirn mit gesunder Ernährung!

Wenn Sie sich hingegen gesund ernähren – mit einem hohen Anteil an Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und Nüssen – dann ist Ihr Gehirn vor einem kognitiven Verfall deutlich besser geschützt, so eine im Sommer 2020 im Journal of Nutrition, Health & Aging veröffentlichte Studie kanadischer Forscher.

Die Wissenschaftler der University of Toronto überprüften die verbalen Sprachkompetenzen (ein Maß für die kognitiven Fähigkeiten) bei den über 8.500 Teilnehmern der Canadian Longitudinal Study on Aging (CLSA, Kanadische Längsschnittsstudie zum Altern) und suchten sodann nach Zusammenhängen mit der jeweiligen Ernährung.

Diese Lebensmittel sind wichtig für Ihr Gehirn

Nüsse zum Beispiel gelten schon lange als Gehirnnahrung. Walnüsse etwa enthalten Antioxidantien und hochwertige Fettsäuren, die das Gehirn vor oxidativen Angriffen freier Radikale schützen.

Walnussextrakte konnten in ersten Studien sogar schon bestehende Ablagerungen im Gehirn wieder auflösen (3). Auch Olivenöl (4), Rote-Bete-Saft (5), Curcumin (6) und Blaubeeren (7) sind Bestandteile einer gesunden, pflanzlichen Ernährung, die sich in wissenschaftlichen Untersuchungen längst als vorteilhaft für die kognitiven Funktionen erwiesen haben und sich somit für die Prävention von Demenzen eignen.

So schützt eine pflanzenbasierte Ernährung Ihr Gehirn

In der oben genannten kanadischen Studie zeigte sich, dass diejenigen, die mehr als eine halbe Portion Hülsenfrüchte oder Nüsse und mehr als 3 Portionen Obst und Gemüse pro Tag konsumierten, beim verbalen Sprachkompetenz-Test besser abschlossen als jene, die weniger von diesen Lebensmitteln verzehrten.

Auch Omega-3-Fettsäuren und Kakao wirkten sich in dieser Studie positiv auf das Gehirn aus.

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Eine pflanzenbasierte Ernährung ist reich an antioxidativ und entzündungshemmenden Pflanzenstoffen (z. B. Flavonoiden), die sich äußerst positiv auf die Gesundheit auswirken und dabei auch die Funktionen des Zentralen Nervensystems unterstützen.

Die Pflanzenstoffe stoppen die eingangs erwähnten hirnschädigenden Entzündungsprozesse, schützen vor oxidativem Stress und sorgen außerdem für eine gesunde Darmflora.

Die Darmflora wiederum steht über die Darm-Hirn-Achse in engem Austausch mit dem Gehirn, was bedeutet, dass das Gehirn von einer gestörten Darmflora und einem beeinträchtigten Verdauungssystem negativ beeinflusst werden kann (wozu Sie in unserem Artikel Demenz - Gestörte Darmflora könnte Mitursache sein mehr lesen).

Pflanzlich und gesund muss die Ernährung sein!

Im August 2022 wurde eine weitere Untersuchung veröffentlicht, in der sich zeigte, dass eine jahrelange pflanzenbasierte Ernährung das Risiko für kognitiven Verfall reduzieren kann. Dies war insbesondere dann der Fall, wenn die pflanzenbasierte Ernährung eine gesunde pflanzenbasierte Ernährung war.

Das wiederum bedeutet, dass sie möglichst wenig oder keinen Zucker und auch wenig oder keine Produkte aus Auszugsmehlen enthält, stattdessen Gemüse, Früchte, Vollkorn, Hülsenfrüchte, Nüsse und etwas Fisch - so die Studie (8).

Eine Übersichtsarbeit von 2025 mit 22 Studien bestätigt die obigen Aussagen (9): Entscheidend ist nicht nur, dass es sich um eine pflanzenbasierte Ernährung handelt, sondern auch, dass diese gesund ist und möglichst wenige Fertigprodukte enthält. Dann ist sie mit einem geringeren Demenzrisiko verbunden.

Wer seinem Gehirn etwas Gutes tun will, setzt also am besten auf möglichst unverarbeitete pflanzliche Lebensmittel.

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Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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