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Brokkoli schützt den Darm

Brokkoli wirkt schützend, insbesondere auf die Darmgesundheit. Wer ihn regelmäßig isst, kann das Risiko für bestimmte Erkrankungen verringern. Der regelmäßige Konsum unterstützt den Darm und kann vorbeugend gegen Krankheiten wirken.

Stand: 29 März 2026
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Brokkoli – Das Heilgemüse für Lungen, Diabetes und den Darm

Brokkoli gehört zu den Kohlgemüsen und zwar mit zu den gesündesten Vertretern dieser Gemüsefamilie. Verschiedene Studien konnten bereits die vorteilhaften Wirkungen des Brokkolis zeigen.

Selbst autistische Symptome vermag der Brokkolistoff namens Sulforaphan zu lindern. Allerdings ist der Brokkoli in der üblicherweise verzehrten (also weich gekochten) Form nicht mehr so wirksam, da die relevanten Wirkstoffe durch das Kochen mengenmässig reduziert werden.

Besonders wirkungsvoll ist daher der rohe Brokkoli oder aber Brokkolisprossen. Gibt man Brokkolisprossen zum Brokkoligemüse, dann wird dadurch die Brokkoliwirkung potenziert.

Schutz vor Leaky Gut Syndrom und chronischen Entzündungen

Im Oktober 2017 erschien eine weitere Studie, die dem Brokkoli noch mehr Wohltaten bescheinigt hat. Die Forscher der Penn State University erklärten darin, dass dieser Kohl auch der Darmgesundheit sehr gut tut.

Ja, das grüne Gemüse war in den entsprechenden Untersuchungen in der Lage den Darm so zu beeinflussen, dass die Betroffenen besser mit den Symptomen eines Leaky Gut Syndroms und einer Colitis ( Darmentzündung) zurechtkamen als Probanden, die genetisch bedingt die Stoffe aus Brokkoli nicht verwerten konnten – so Gary Perdew, Professor für Agrarwissenschaften an der Penn State University. Andere Kohlgemüse, wie z. B. Rosenkohl oder Blumenkohl, haben jedoch ähnliche Wirkung auf den Darm, erklärte der Wissenschaftler.

Es gibt viele Gründe, warum wir Möglichkeiten erforschen, die der Darmgesundheit dienen. Einer davon ist, dass ein Leaky Gut Syndrom oft der Beginn chronischer Entzündungen ist. Diese Entzündungen beschränken sich dann nicht nur auf den Darm, sondern können zu anderen chronisch entzündlichen Erkrankungen führen, wie z. B. Arthritis oder Herzkrankheiten", so Perdew.

Wer daher seinen Darm gesund hält und darauf achtet, kein Leaky Gut Syndrom zu entwickeln, schützt sich vor ernsthaften Krankheiten ( 2 ).

Beim Leaky Gut Syndrom wird die Darmschleimhaut – die normalerweise nur Nährstoffe in den Blutkreislauf lässt – auch durchlässig für Giftstoffe und schädliche Mikroorganismen, was nun wiederum das Immunsystem alarmiert, so dass es zu Überreaktionen und somit auch zu Autoimmunerkrankungen jeglicher Art kommen kann.

Die Darm- und Leberreinigung

Darm und Leber arbeiten Hand in Hand. Je aktiver und gesünder diese beiden Organe sind, umso besser geht es auch Ihnen. Nehmen wir als Beispiel das Blut. Sein Cholesterinspiegel kann steigen, genauso der Triglyzerid- und Blutzuckerspiegel. Das Blut kann zu "dickflüssig" werden (zu starke Gerinnungsneigung aufweisen), die Gerinnselbildung fördern und dann Blutgefäße verstopfen.

Auch müssen ältere Blutkörperchen immer wieder ausgemustert werden, damit das Blut jung und frisch bleibt. Und in manchen Fällen braucht man ganz plötzlich mehr Blut, z. B. nach einer Verletzung. Dann ist es gut, wenn ein Blutspeicher da ist, der schnell eine Extraportion Blut in den Kreislauf schicken kann.

Ins Blut können auch Giftstoffe gelangen, die schnell wieder entfernt und neutralisiert werden müssen.

All das wird von Ihrer Leber organisiert. Wenn Sie also Ihre Leber pflegen, dann müssen Sie sich um Ihr Blut keine Gedanken mehr machen. Eine gesunde Leber sorgt für ein gesundes, sauberes und frisches Blut, für ein Blut, das weder zu dick- noch zu dünnflüssig ist.

Die Leber kümmert sich um ordnungsgemäße Blutfett- und Blutzuckerwerte und speichert überdies immer etwas Blut, damit für Notfälle genügend da ist.

Gesunde Leber – gesundes Blut – gesunder Mensch

Wenn Sie sich jetzt überlegen, was die Folgen eines gesunden Blutes sind, dann werden Sie feststellen:

  1. dass Sie mit einem gesunden Blut kaum einen Herzinfarkt noch Schlaganfall erleiden werden,
  2. dass Ihr Blut viel Sauerstoff transportiert und Sie körperlich leistungsfähig und mental klar sind,
  3. dass Sie eine starke Immunabwehr haben und weniger infektanfällig sind,
  4. dass Abfallstoffe zügig ausgeschieden werden, was das allgemeine Erkrankungsrisiko senkt und
  5. dass Ihre Nieren in hervorragendem Zustand bleiben werden.

Denn je sauberer das Blut, umso geringer die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Nieren überlastet sein werden.

Gesunde Bauchspeicheldrüse

Auch die Gesundheit der Bauchspeicheldrüse hängt sehr vom Zustand und Leistungsfähigkeit der Leber ab. Denn wenn die Leber müde ist und nicht mehr richtig entgiften kann, dann wird die Bauchspeicheldrüse von freien Radikalen überschwemmt, die dort massive Schäden anrichten können. Die Bauchspeicheldrüse kann sich entzünden oder es kann sich ein Diabetes entwickeln.

Die Leber beeinflusst somit den gesamten Körper. Je kränker die Leber, umso kränker ist der gesamte Mensch – und je gesünder die Leber, umso fitter fühlt sich ihr Besitzer.

Damit es Ihrer Leber gut gehen kann, muss es jedoch erst einmal Ihrem Darm gut gehen. Denn der Blutstrom führt vom Darm direkt zur Leber. Je mehr Schadstoffe, Toxine, Bakterien und unvollständig verdaute Partikel aus dem Darm ins Blut gelangen, umso mehr Arbeit hat die Leber.

* Hier finden Sie unseren darmfreundlichen Kochkurs

Darmreinigung und Leberreinigung: Das beste Team

Wenn Sie nun aber Ihren Darm gesund und sauber halten, dann wird die Leber eindeutig entlastet, weil jetzt nur hochwertige Nähr- und Vitalstoffe ins Blut und zur Leber gelangen, aber nur wenige toxische Stoffe, die mühsam entgiftet werden müssen.

Daher gehört zu jeder Leberreinigung auch eine Darmreinigung.

Eine Darmreinigung ist aber nicht nur deshalb so empfehlenswert, weil sie zu einer gesunden und starken Leber führt, sondern weil sie noch viele weitere äußerst positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat:

Verdauungsbeschwerden werden besser

Verdauungsbeschwerden können gelindert oder gar behoben werden.

Nährstoffaufnahme wird verbessert

Die Nährstoff- und Vitalstoffaufnahme aus dem Darm verbessert sich und das Risiko für Vitalstoffmängel sinkt.

Darmflora kann sich regenerieren

Die Darmflora wird reguliert. Schon allein dieser Aspekt verbessert Ihre Gesundheit enorm. Alle Vorteile einer gesunden Darmflora bzw. die Aufgaben der Darmflora im Körper haben wir in unserem Artikel Darmflora aufbauen - Anleitung und Tipps zusammengestellt.

Immunsystem wird gestärkt

Das Immunsystem – das zu 80 Prozent im Darm lokalisiert ist – wird gestärkt.

Darmschleimhaut wird saniert

Die Darmschleimhaut wird gepflegt oder kann sich – falls sie beschädigt war – wieder regenerieren. Eine beschädigte Darmschleimhaut kann zu vielen Krankheiten führen inkl. Autoimmunerkrankungen und Allergien.

Die Darm- und Leberreinigung – Die Anleitung

Wie aber reinigt man nun den Darm und die Leber?

Nur Darmreinigung

Eine Anleitung zur Darmreinigung finden Sie in unserem Artikel Darmsanierung - Die Anleitung(siehe ganz unten unterhalb der Kommentare bei den weiterführenden Artikeln).

Nur Leberreinigung

Eine Anleitung zur Leberreinigung finden Sie im Artikel Leberreinigung- So entgiften Sie Ihre Leber.

Die kombinierte Darm- und Leberreinigung

Nicht jeder möchte erst eine Darmreinigung und dann eine Leberreinigung durchführen. Viele Menschen möchten stattdessen lieber beide Kuren gleichzeitig absolvieren.

Aus beiden Kuren haben wir daher schon im Jahr 2017 ein Kombi-Programm zusammengestellt, das sich mittlerweile tausendfach bewährt hat. Es vereint die wirkungsvollsten pflanzlichen Präparate für Leber und Darm, bleibt aber dennoch sanft und ist gut verträglich.

Wenn chronische Erkrankungen vorliegen, empfehlen wir sicherheitshalber, mit dem Arzt oder Heilpraktiker darüber zu sprechen.

Die Dauer

Die kombinierte Darm- und Leberreinigung dauert 8 Wochen, kann aber auch - wenn die Präparate niedriger dosiert werden - auf bis zu 12 Wochen ausgedehnt werden.

Die Dosierung

In unserer Anleitung ist die Dosierung angegeben. Dennoch dosiert man immer so, dass man sich wohl fühlt und passt daher die Dosierungen der einzelnen Präparate immer ganz individuell dem eigenen Befinden an.

Im Mittelpunkt stehen nicht pauschale Empfehlungen, sondern der einzelne Organismus und seine Bedürfnisse.

Die Anleitung kostenlos per E-Mail anfordern!

Die Anleitung zur kombinierten Darm- und Leberreinigung können Sie gerne kostenlos bei uns per E-Mail anfordern (als PDF): info@zentrum-der-gesundheit.de

Die Zutaten der Darm- und Leberreinigung und ihre Wirkungen

Nachfolgend stellen wir Ihnen die einzelnen Zutaten der kombinierten Darm- und Leberreinigung und ihre Wirkungen vor:

Zeolith

Diese Mineralerde gilt (ähnlich wie Bentonit) in der Naturheilkunde als Meister der Entgiftung. Sie saugt Giftstoffe auf und sorgt für deren Ausleitung über den Stuhl. Es handelt sich dabei um Gifte wie Schwermetalle, Pilzgifte, Säuren, Stoffwechselschlacken uvm.

Zeolith sorgt im Darm überdies für ein Milieu, in dem es schädlichen Bakterien und Pilzen nicht gefällt, stattdessen werden die Lebensbedingungen für die nützliche Darmflora optimiert.

* Hier finden Sie Zeolith-Pulver und hier Zeolith in Kapseln.

Flohsamenschalenpulver

Der Flohsamen zählt zu den sog. Schleimstoffdrogen. Das heißt, er bildet im Darm einen natürlichen Schleim, unter dem sich eine angeschlagene Darmschleimhaut regenerieren kann. Die feinen Partikel des Flohsamenschalenpulvers reinigen ferner die Darmwände, lösen von dort winzige Ablagerungen und leiten diese über den Stuhl aus.

* Hier finden Sie Flohsamenschalenpulver und andere Ballaststoffe, die als Alternative eingesetzt werden könnten, z. B. Akazienfaser.

Probiotika

Probiotika ist die Bezeichnung für nützliche Darmbakterien (u. a. Milchsäurebakterien (Lactobazillen) und Bifidobakterien), die zum Aufbau einer gesunden Darmflora beitragen. Eine gesunde Darmflora ist die Voraussetzung für einen gesunden Darm. Die Darmflora schützt die Darmschleimhaut und verhindert eine Ansiedlung schädlicher Bakterien und Pilze.

Das Milieu im Darm bleibt sauber und gepflegt – und die Leber wird mit deutlich weniger Schadstoffen belastet, als dies bei einer gestörten Darmflora der Fall ist.

Zusätzlich kann die Darmflora auch schon direkt im Darm entgiften (Probiotika zur Schwermetallentgiftung) und auf diese Weise die Leber entlasten. Auch ist bekannt, dass die guten Darmbakterien eine bestehende Fettleber auflösen helfen.

* Hier finden Sie verschiedene Probiotika. Für die beschriebene Reinigung würden wir diese Kapseln empfehlen.

Bitterstoffe

Bitterstoffe gehören zu jeder Darm- oder Leberkur. Sie fördern den Gallenfluss, die Enzymausschüttung der Bauchspeicheldrüse und verbessern die Verdauung. Gleichzeitig aktivieren sie den Stoffwechsel, beschleunigen die körpereigene Basenbildung und nehmen die Lust auf Süßes, was schon allein ein guter Grund für ihren Einsatz ist.

Bitterstoffe gibt es als Tropfen oder Pulver (z. B. * Basenpulver von Sonnentor, ein Pulver aus bitteren Kräutern).

Basischer Morgen- und Abendtee

Diese Tees enthalten reinigende, entschlackende und leberfreundliche Kräuter, z. B. Brennnessel, Fenchel, Ingwer, Kardamom, Löwenzahn, Schafgarbe, Süßholz, Beifuß, Wegwarte uvm.

Um keinen Gewohnheitseffekt zu erreichen, werden die Tees während der Darm- und Leberreinigung abwechselnd getrunken (wechseln Sie alle zwei Wochen von Morgen- zu Abendtee).

* Hier finden Sie einen basischen Morgentee.

* Hier finden Sie einen basischen Abendtee.

Curcumin

Curcumin ist der Wirkstoffkomplex aus Kurkuma (Gelbwurz). Curcumin ist nicht nur ein bekanntes Gewürz, sondern auch ein genauso bekanntes Lebertherapeutikum: Es wirkt antioxidativ und kann daher die Leber vor Schäden durch Gifte schützen.

Auch wirkt es anregend auf die Lebergänge und die Gallenblase, so dass regelmäßig kleinste Ablagerungen ausgeschieden werden und sich keine Gallensteine entwickeln.

Curcumin wirkt stärker, wenn es gemeinsam mit Piperin aus schwarzem Pfeffer genommen wird (da dieses die Curcuminbioverfügbarkeit erhöht).

Ein Kombipräparat aus Curcumin und Piperin ist z. B. * Curcuperin von effective nature.

Mariendistelextrakt

Der Wirkstoff der Mariendistel – das Silymarin – unterstützt die körpereigene Entgiftung, entlastet die Leber, fördert die Regeneration der Leberzellen und schützt sie vor giftbedingten Schäden. Die Mariendistel ist dabei so wirksam, dass ihre Wirkstoffe bei einer Knollenblätterpilzvergiftung das einzige wirksame Gegenmittel darstellen (hier dann als Infusion verabreicht).

Viele Lebertees enthalten folglich die ganzen Mariendistelfrüchte. Ein solcher Lebertee ist jedoch wenig sinnvoll, da die Wirkstoffe kaum in den Tee übergehen. Daher empfehlen wir für eine Leberkur besser die Einnahme eines Mariendistelextraktes, der auch wirklich relevante und sichere Wirkstoffmengen enthält. Wenn Sie dennoch Mariendistelsamen im Tee verwenden möchten, dann müssen Sie diese so fein wie möglich mahlen oder mörsern.

* Hier finden Sie einen Mariendistelextrakt.

Artischockenextrakt

Der Extrakt aus der Artischocke verhindert das Eindringen lebertoxischer Stoffe in die Leberzelle, hemmt durch antioxidative Wirkungen das Absterben von Leberzellen und regt überdies das Leberzellwachstum an. Auch regt die Artischocke den Gallenfluss an und sorgt für eine schnelle Ausleitung der Gifte, die von der Leber in die Gallenflüssigkeit abgegeben wurden.

Die Gallenflüssigkeit gelangt nun mit den Giften in den Darm und kann dort mit dem Stuhl ausgeschieden werden.

Damit die enthaltenen Gifte nicht wieder über die Darmschleimhaut ins Blut und von dort erneut in die Leber gelangen, kann man während der kombinierten Darm- und Leberreinigung auch in der zweiten Hälfte (Woche 5 - 8) regelmäßig Mineralerde (Zeolith oder Bentonit) einnehmen – 30 Minuten vor der Artischockeneinnahme (jeweils ½ TL mit viel Wasser).

Die Mineralerde bindet die Gifte und führt sie zur Ausleitung. Die Leber bleibt künftig verschont.

Um das Reinigungsprogramm jedoch möglichst praktikabel zu halten, beinhaltet es nur in den ersten vier Wochen die Einnahme einer Mineralerde. Meist wird auch in dieser Zeit bereits ein Großteil der Gifte entfernt, so dass die Artischocke ab Woche fünf weniger zur Giftausleitung als vielmehr zur Regeneration der Leber eingesetzt wird.

* Hier finden Sie Artischockenextrakt - pro Kapsel 400 mg. (In Studien wird meist zwischen 600 und 1200 mg eingenommen, so dass Sie z. B. morgens und abends je eine Kapsel nehmen könnten.

Die richtige Ernährung bei der Darm- und Leberreinigung

Alle diese Bemühungen nützen nur wenig, wenn man nicht gleichzeitig auch auf eine gesunde und entlastende Ernährung achtet. Denn wie soll sich die Leber regenerieren können, wenn Sie ständig Dinge essen oder trinken, die die Leber wieder erneut belasten und stressen?

Zusätzlich gibt es zahlreiche Lebensmittel, die bei der Darmreinigung helfen und die Leberreinigung unterstützen, wie z. B. Ingwer, Knoblauch, Okra und Senf.

Detaillierte Informationen lesen Sie in unserem Artikel Ernährung während der Darm- und Leberreinigung.

Natürlich können Sie Ihre Darm- und Leberreinigung auch mit einem 7-tägigen Basenfasten starten. Den passenden Ernährungsplan dazu finden Sie hier: * 7-Tage-Ernährungsplan mit basischer Ernährung.

Sie können aber auch den * entzündungshemmenden Ernährungsplan oder den * Ernährungsplan zur Entgiftung während Ihrer Darm- und Leberreinigung einsetzen. Diese Ernährungspläne finden Sie ebenfalls in der gleichen Rubrik.

* Hier finden Sie unseren darmfreundlichen Kochkurs

Mögliche Begleitmaßnahmen zur Darm- und Leberreinigung

Maßnahmen, welche die Wirkung einer Darm- und Leberreinigung beschleunigen und unterstützen und - im Falle von 1. und 3. unbedingt durchgeführt werden sollten - sind die folgenden:

1. Bewegung

Wenn Sie nicht sowieso Sport treiben, dann sollten Sie jetzt täglich wenigstens einen flotten Spaziergang von mindestens einer halben Stunde absolvieren oder sich ein Zimmertrampolin anschaffen, worauf Sie täglich zweimal je 10 bis 20 Minuten schwingen.

* Hier finden Sie ein hochwertiges Minitrampolin.

2. Frisch gepresste Gemüsesäfte oder natürliche Basendrinks

Frisch gepresste Gemüsesäfte aus z. B. Stangensellerie, Rote Beete, Möhren etc. oder basische Drinks aus Weizengraspulver, Brennnesselblattpulver, Löwenzahnpulver oder Petersilienblattpulver können die Reinigung sehr gut unterstützen. Das Pulver wird einfach mit Wasser oder Saft angerührt.

Die frischen Säfte werden als Zwischenmahlzeit oder Vorspeise getrunken - immer langsam und schlückchenweise.

3. Massagen

Bürstenmassagen bringen das Lymphsystem in Schwung und fördern so ganz außergewöhnlich die Entgiftung und Schlackenausleitung.

Bauchmassagen helfen zusätzlich dabei, die Peristaltik Ihres Darms zu aktivieren und den Stoffwechsel zu aktivieren. Massieren Sie zu diesem Zweck Ihren Bauch rund um den Bauchnabel im Uhrzeigersinn etwa 10 bis 15 Minuten lang, am besten morgens vor dem Aufstehen, wenn Sie noch im Bett liegen. Details zur Bauchmassage lesen Sie in unserem Artikel Die Bauchselbstmassage - Wirkung und Anleitung.

In der Schwangerschaft und Stillzeit

In der Schwangerschaft und Stillzeit sollten keine intensiven Reinigungsprogramme durchgeführt werden, so auch nicht das hier beschriebene. Weitere Informationen dazu lesen Sie in unserem Artikel Entschlacken während Schwangerschaft und Stillzeit.

Wenn Sie Medikamente einnehmen müssen

Falls Sie Medikamente gleich welcher Art (dazu gehören auch die Antibabypille, Schilddrüsenhormone etc.) einnehmen müssen, so trinken Sie den Zeolith-Flohsamenschalenpulver-Shake bitte im Abstand von drei Stunden zu Ihren Arzneimitteln, da sonst deren Wirkung u. U. eingeschränkt wird.

Schließlich ist die Aufgabe des Shakes die Entgiftung. Und da Medikamente im Grunde körperfremde "Giftstoffe" darstellen, würden sie ebenfalls entgiftet werden. Aber auch hier sollten Sie die Details mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker besprechen.

Wenn Sie noch nie eine innere Reinigung durchgeführt haben

Wer noch nie eine Darm- oder Leberreinigung durchgeführt hat oder auch wer sich bisher "ganz normal" ernährt hat, sollte mit der inneren Reinigung sehr langsam starten. Andernfalls könnte das kombinierte Programm bei Neueinsteigern den unvorbereiteten Organismus überlasten und zu starken Entgiftungserscheinungen führen.

1. Schritt: Ernährung umstellen

Beginnen Sie in diesem Fall zunächst damit, die Ernährung auf eine basenüberschüssige Ernährung umzustellen und sich dabei an diesen Regeln zu orientieren.

Wenn Sie sich mit der Umstellung Ihrer Ernährung überfordert fühlen, nicht so richtig wissen, wie Sie nun anfangen sollten, dann empfehlen wir Ihnen * unsere Ernährungspläne. Drei davon stellten wir Ihnen schon weiter oben vor. Unter dem vorigen Link finden Sie die Übersicht über alle zur Verfügung stehenden ZDG-Ernährungspläne.

2. Schritt: Mineralerde und Probiotikum

Nach zwei Wochen können Sie dann z. B. mit der Einnahme von Zeolith/Bentonit und eines Probiotikums starten.

3. Schritt: Basische Kräutertees

Nach einer weiteren Woche fügen Sie die nächste Komponente hinzu, z. B. das regelmäßige Trinken basischer Kräutertees und so weiter.

Grundregel: Immer auf den eigenen Körper achten

Natürlich können Sie auch schneller oder noch langsamer vorgehen. Sie sind also in der Durchführung ganz frei und flexibel, sollten immer auf die Signale Ihres Körpers achten und die Dosierungen der einzelnen Komponenten Ihrem Befinden anpassen.

Hinweis

Dieser Artikel enthält Informationen aus der Erfahrungsheilkunde. Die Erfahrungsheilkunde hält sich immer an den obersten Grundsatz, dass durch ihre Anwendung kein Schaden verursacht wird. Allerdings ist es nicht immer möglich, die überlieferten Aussagen durch wissenschaftliche Studien zu belegen.

Zu vielen hier beschriebenen Maßnahmen finden Sie jedoch zahlreiche Studien in den entsprechend weiterführenden Artikeln, z. B. in unserem Artikel Das sagen Wissenschaftler zur Darmreinigung.

Warum Brokkoli den Darm schützen kann

Laut Perdew sei die Schlüsselfigur in diesem Prozess ein Rezeptor im Darm, der sich Aryl-Hydrocarbon-Rezeptor (Ah-Rezeptor) nennt. Dieser Rezeptor hilft dem Körper bei der Regulation seiner Reaktionen auf bestimmte Umweltgifte.

Die Forscher, die ihre Erkenntnisse im Journal of Functional Foods veröffentlichten, erklärten, dass die Gemüse aus der Familie der Kreuzblütengewächse (Rosenkohl, Kohl, Senf, Kresse etc.) Pflanzenstoffe enthalten, sog. Senfölglycoside. Im Magen zerfallen diese Stoffe in andere Substanzen. Es entsteht beispielsweise Indolcarbazol (ICZ).

Wenn sich ICZ nun an die Aryl-Hydrocarbon-Rezeptoren der Darmschleimhaut bindet, dann sorgt dies für den Erhalt eines gesunden Gleichgewichts in der Darmflora, für ein starkes Immunsystem und dafür, dass die Darmschleimhaut für schädliche Stoffe undurchlässig bleibt. Krankheiten wie verschiedene Krebsformen oder auch Morbus Crohn, eine chronisch entzündliche Erkrankung, die sich in einer entzündeten Darmschleimhaut zeigt, werden dann weniger wahrscheinlich (1).

Nebenwirkungen gibt es keine!

Perdew erklärte zwar, dass eine übermässige und womöglich systemische (den ganzen Körper betreffende) Aktivierung dieser Rezeptoren problematisch sei, dass aber die brokkolibedingte lokale Aktivierung der Rezeptoren ausschliesslich im Darm keinerlei Probleme mit sich bringe.

"Dioxin beispielsweise aktiviert die Rezeptoren übermässig, was zu schädlichen Auswirkungen führt", so Perdew. "Wir interessierten uns daher für Möglichkeiten einer lokalen Aktivierung im Darm – und zwar auf natürliche Weise."

Die Forscher hatten für ihre Studie Mäuse eingesetzt. Die schützende Wirkung zeigte sich bereits, wenn die Ernährung zu 15 Prozent aus Brokkoli bestand. Beim Menschen würde diese Menge etwa 3,5 Tassen von dem Kohl pro Tag entsprechen.

Rosenkohl schützt den Darm noch besser als Brokkoli

Das klinge zwar nach sehr viel, so Perdew, in Wirklichkeit sei es das aber nicht. Inzwischen gibt es Brokkolisorten, die höhere Gehalte an Senfölglycosiden aufweisen als andere. In der Studie wurde sogar eine Sorte verwendet, die eher wenig dieser Stoffe enthielt. Da Rosenkohl noch mehr Senfölglycoside enthält als Brokkoli, würde davon bereits eine Tasse pro Tag ausreichen, um an die erforderliche Pflanzenstoffmenge zu gelangen.

(Eine Tasse entspricht einem Fassungsvermögen von 240 ml.)

Oft wird Menschen mit entzündlichen Darmerkrankungen von ballaststoffreichen Lebensmitteln abgeraten. Im Gegensatz zu z. B. Haferflocken (10 Prozent Ballaststoffe), Vollkornbrot (6 Prozent Ballaststoffe) oder Sonnenblumenkernen (auch 6 Prozent) liefert Brokkoli nur knapp 3 Prozent und darüber hinaus sehr leicht verdauliche Ballaststoffe, so dass Brokkoli selbst zu einer ballaststoffarmen Ernährung passen würde.

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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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