Helfen Omega-3-Fettsäuren Personen mit Fettleber?
Bei einer Fettleber lagert sich zu viel Fett in den Leberzellen ab. Das kann Entzündungen fördern, den Fettstoffwechsel stören und die Insulinempfindlichkeit verschlechtern. Hier könnten Omega-3-Fettsäuren helfen.
Sie wirken entzündungshemmend, können die Blutfette verbessern und Stoffwechselprozesse günstig beeinflussen. Zu den wichtigsten Formen gehören die Alpha-Linolensäure (ALA) sowie die Eicosapentaensäure (EPA) und die Docosahexaensäure (DHA).
Forscher untersuchten, ob eine Omega-3-reiche Ernährung bei Personen mit Fettleber das Sterberisiko beeinflusst (1). Das ist relevant, weil eine Fettleber nicht nur die Leber betrifft, sondern oft mit Stoffwechselstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen einhergeht, die das Sterberisiko erhöhen können.
Mehr Omega 3 – weniger Todesfälle
In einer Beobachtungsanalyse von 2026 wurden die Ernährungsprotokolle von rund 6.400 Amerikanern mit einer metabolischen Fettleber untersucht. Es wurde erfasst, wie viel Omega 3 die Teilnehmer über ihre normale Ernährung aufnahmen.
Anschließend schauten die Forscher, wie viele Personen im Laufe der Jahre starben – unabhängig von der Todesursache.
Mit steigender Omega-3-Zufuhr sank das Sterberisiko zunächst – bis zu einer Aufnahme von rund 2,14 g pro Tag. Über diesen Wert hinaus war der Zusammenhang weniger klar – die Vorteile nahmen nicht mehr deutlich zu.
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Ein Großteil stammte aus ALA
Interessant ist auch, dass der größte Teil der Omega-3-Fettsäuren aus ALA stammte – ganze 96 Prozent. ALA kommt aus pflanzlichen Lebensmitteln – zum Beispiel aus Leinsamen, Chiasamen, Walnüssen und entsprechenden Ölen, wie Leinöl, Walnussöl und auch Rapsöl.
Häufig heißt es, gerade die pflanzlichen und kurzkettigen Omega-3-Fettsäuren (ALA) seien weniger wirksam. Stattdessen seien die langkettigen Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) wichtiger und wirksamer. Sie stammen insbesondere aus Fisch und Algenölen.
Vorliegende Studie zeigt, dass auch ALA deutlich positive Effekte auf die Gesundheit und (bei Fettleber-Patienten) auf das Sterberisiko haben könnte.
Fazit: Bei Fettleber auf Omega-3-Fettsäuren achten
Wenn Sie eine Fettleber haben, kann es sich lohnen, auf eine regelmäßige Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren zu achten. Bauen Sie vermehrt Lebensmittel in Ihren Speiseplan ein, die reich an Omega 3 sind – zum Beispiel die oben genannten Quellen für ALA.
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Weitere Informationen rund um Omega 3 finden Sie im Artikel Omega-3-Fettsäuren – Wirkung und Nebenwirkungen auf unserer Seite.