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  • In einem Supermarktregal werden abgepackte Sandwiches, Snacks und Getränke ausgestellt
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Ernährung aus dem Supermarkt schadet der Gesundheit

Lebensmittel sind nicht so sicher, wie sie scheinen. Tatsächlich enthalten viele Lebensmittel überflüssige und nicht selten auch schädliche Inhaltsstoffe. Konservierungsstoffe, Süßstoffe, Emulgatoren, Geschmacksverstärker und vieles mehr kann den Organismus belasten - und bei häufigem Verzehr solcher Lebensmittel auch überlasten.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
Stand: 05 Mai 2026
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Gesunde Lebensmittel gibt es im Supermarkt nur wenige

  1. Die meisten Supermarktprodukte sind stark verarbeitet und enthalten Zusatzstoffe, die einer gesunden, naturbelassenen Ernährung widersprechen.
  2. Typische Alltagsprodukte wie Joghurt, Brot, Fertiggerichte oder Getränke entpuppen sich oft als Zuckerfallen und Quellen für zahlreiche Zusätze.
  3. Wer wirklich gesund und umweltbewusst leben möchte, findet im herkömmlichen Supermarkt nur begrenzte Auswahl. Da ist der Bio-Supermarkt eine bessere Einkaufsmöglichkeit.

Wer gesund essen will, wird im Supermarkt kaum fündig

Eine konsequent gesundheitsorientierte und zugleich umweltbewusste Lebensweise stellt hohe Anforderungen an die Auswahl von Lebensmitteln und Alltagsprodukten.

Wer sich optimal ernähren (Clean Eating) und gesund leben möchte, wählt ausschließlich frische, unverarbeitete und möglichst naturbelassene Zutaten. Dazu gehören Obst, Gemüse, Salate, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Nüsse und Samen - idealerweise aus biologischer Erzeugung.

Aber auch Fertigprodukte sind möglich. Nur müssen diese ohne überflüssige Zusätze auskommen, wie z. B. hochwertige Varianten von (Soja-)Joghurt natur, Oliven, Müslis, Flocken, pflanzliche Brotaufstriche, Vollkornbrot, Gemüsechips, Öle, Essig und Schokolade.

Beim Einkauf im herkömmlichen Supermarkt stellt man dann aber schnell fest, dass ein Großteil der dort erhältlichen Produkte für eine solche "cleane" Ernährung gar nicht geeignet ist.

Dies betrifft nicht nur Lebensmittel im engeren Sinne, sondern auch Kosmetik-, Wasch- und Reinigungsprodukte. Denn zu einem gesunden Leben gehören auch Naturkosmetik sowie ökologisch verträgliche Wasch- und Putzmittel.

Viele Lebensmittel enthalten Zusatzstoffe

Ein zentrales Argument gegen viele Supermarktprodukte ist der Einsatz von Zusatzstoffen. Diese finden sich in einer Vielzahl alltäglicher Produkte, oft ohne dass Verbraucher sich dessen bewusst sind.

Fruchtjoghurts

Beispielsweise enthalten Fruchtjoghurts häufig nicht nur Milch und Früchte, sondern auch Zucker, Aromen, Farbstoffe, Säuerungsregulatoren und Verdickungsmittel. Ein vermeintlich „gesunder“ Erdbeerjoghurt kann somit eher einer künstlichen Zuckerbombe ähneln als einem naturbelassenen Lebensmittel.

Abgepacktes Brot

Auch abgepacktes Toastbrot oder weiche Sandwichbrote enthalten oft Emulgatoren, Konservierungsstoffe und Enzyme, die für eine längere Haltbarkeit und eine gleichmäßige Textur sorgen.

Selbst viele Vollkornbrote aus dem Supermarkt sind mit Malzextrakt, Zucker oder Zusatzstoffen angereichert, um Geschmack und Aussehen zu verbessern. Abgesehen davon sind es meist keine echten Vollkornbrote, sondern eine Mischung aus Vollkorn mit Auszugsmehlen.

Fertigsaucen

Ein weiteres Beispiel sind Fertigsaucen wie Tomatensaucen im Glas oder Tetra Pak. Diese enthalten häufig Zuckerzusätze, modifizierte Stärke und Geschmacksverstärker, obwohl eine einfache Sauce aus Tomaten, Olivenöl und Gewürzen ausreichen würde.

Wurstwaren

Auch Wurstwaren wie Kochschinken, Salami oder abgepackte Aufschnittmischungen enthalten häufig Nitritpökelsalz, Phosphate und Stabilisatoren. Diese Stoffe verbessern Haltbarkeit und Aussehen, stehen jedoch in der Kritik, gesundheitlich problematisch zu sein.

Fertiggerichte

Fertiggerichte nehmen in Supermärkten viel Platz ein. Tiefkühlpizzen sind reich an gesättigten Fetten, Salz und Zusatzstoffen. Lasagne oder Nudelaufläufe bestehen oft aus stark verarbeiteten Komponenten, minderwertigen Fetten und ebenfalls Zusatzstoffen.

Pulversuppen und -saucen enthalten Maltodextrin, Aromen und künstliche Geschmacksverstärker. Auch scheinbar harmlose Produkte wie Frühstücksflocken können problematisch sein. Viele enthalten große Mengen Zucker, Sirupe und künstliche Vitamine, während der ursprüngliche Getreideanteil stark verarbeitet ist.

Getränke: oft unterschätzte Zuckerquellen

Ein besonders großer Anteil problematischer Produkte findet sich im Getränkeregal. Softdrinks wie Cola oder Limonaden enthalten sehr hohe Mengen Zucker oder Süßstoffen.

Eistees aus Flaschen wirken oft gesund, enthalten aber ebenfalls erhebliche Zuckerzusätze. Fruchtsäfte (z. B. Orangensaft) liefern konzentrierten Fruchtzucker ohne Ballaststoffe - und Energy-Drinks kombinieren Zucker, Koffein und Zusatzstoffe in hoher Konzentration.

Diese Getränke führen zu schnellen Blutzuckeranstiegen und liefern kaum sättigende Nährstoffe.

Alkohol und Zigaretten

Auch wenn sie nicht klassisch als Lebensmittel gelten, sind Alkohol und Zigaretten in Supermärkten und Kiosken weit verbreitet. Alkoholische Getränke wie Bier, Wein oder Spirituosen liefern Kalorien ohne nennenswerten Nährwert und belasten verschiedene Organe - vom Suchtpotenzial ganz abgesehen.

Zigaretten wiederum enthalten eine Vielzahl toxischer Substanzen und sind mit erheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden.

Kosmetik und Haushaltsprodukte

Ein ähnliches Bild zeigt sich außerhalb der Ernährung. Konventionelle Shampoos, Duschgels oder Cremes enthalten häufig synthetische Duftstoffe, Silikone und Konservierungsmittel.

Ebenso enthalten viele Waschmittel und Reinigungsprodukte optische Aufheller, Mikroplastik oder schwer abbaubare Chemikalien.

Naturkosmetik sowie ökologische Reinigungsmittel setzen hingegen auf biologisch abbaubare Inhaltsstoffe und vermeiden problematische Zusätze. Diese aber gibt es meist nur im Bio-Supermarkt, Reformhaus oder Online-Handel.

Fazit: Herkömmliche Supermärkte zum Einkaufen nur bedingt geeignet

Im herkömmlichen Supermarkt kann man also oft nur wenig einkaufen, wenn man gesund essen und leben möchte. Im Discounter ist die Auswahl oft noch geringer.

Zwar gibt es zunehmend auch Bio-Produkte sowie sogar vegane Alternativen für Fleisch und Milchprodukte, doch diese sind oft nur ein kleiner Teil des Sortiments.

Wer sich konsequent an einer optimalen Ernährungsweise und einem umweltbewussten Lebensstil orientiert, wird daher im Bio-Supermarkt oder online-Handel deutlich mehr Auswahl vorfinden.

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Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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