Mit Curcumin gegen Blutkrebs
Das Multiple Myelom ist eine Form von Blutkrebs, bei dem es zu einer Entartung von Plasmazellen kommt. Diese Art weißer Blutkörperchen wird im Knochenmark gebildet und produziert normalerweise Antikörper, mit deren Hilfe Infektionen erfolgreich bekämpft werden können.
Liegt nun ein Multiples Myelom vor, vermehren sich die entarteten Plasmazellen unkontrolliert, sammeln sich im Knochenmark an und breiten sich über die Blutbahn aus.
Betroffene leiden unter Verwirrung, Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen. Knochenschmerzen im Rücken, den Rippen- und Beckenknochen sowie im Kopfbereich treten genauso auf wie Nierenschäden.
Das Immunsystem ist bei Patienten mit dieser Form von Blutkrebs geschwächt, weshalb sie immer wieder von Infektionskrankheiten betroffen sind. Laut einer Fallstudie soll hochdosiertes Curcumin den Blutkrebs stoppen können (1).
Diagnose Blutkrebs im Jahr 2008
Die Engländerin Dieneke Ferguson war 58 Jahre alt, als sie 2008 an einem Multiplen Myelom (Blutkrebs) erkrankte. Wie die Hälfte ihrer Leidensgenossen hatte Ferguson eine durchschnittliche Überlebenszeit von 5 Jahren.
Aufgrund der Erkrankung verlor Ferguson im Jahr 2008 für drei Tage ihr Gedächtnis. Sie erlitt mehrere Wirbelbrüche. Einer davon konnte nicht wieder fixiert werden, was ihre Situation weiter verschlimmerte.
Ferguson unterzog sich mehrfach konventionellen Behandlungen, wobei sie Chemo- und Stammzellentherapien über sich ergehen ließ. Die Stammzellentherapie scheiterte. „Ich habe alle möglichen giftigen Substanzen eingenommen und die Nebenwirkungen waren schrecklich.“
Der Blutkrebs konnte schließlich nicht mehr gestoppt werden, sodass die Lage im Mai 2011 schier aussichtslos schien. „Als die Zahl meiner weißen Blutkörperchen zu niedrig war, um die Behandlung fortzusetzen, konnten keine schulmedizinischen Therapien mehr angewendet werden.“ Dieneke Ferguson war „austherapiert“.
Könnte Curcumin die Lösung für Blutkrebs sein?
Die Londonerin durchforstete das Internet nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten für ihren Blutkrebs. „Ich suchte wie so viele andere Menschen.“
Dieneke Ferguson entdeckte dabei den Blog einer Frau, der es mit Curcumin gelungen war, ihren Blutkrebs, ebenfalls ein Multiples Myelom zu beherrschen. Dort stand, dass Curcumin - der Wirkstoff aus Kurkuma - Krebszellen reduzieren und damit die Krebserkrankung in Schach halten könne.
Dieneke entschied, es der Leidensgenossin gleichzutun und befolgte ab Mai 2011 das in deren Blog empfohlene Einnahmeschema:
Woche 1: 1 g Curcumin, Woche 2: 2 g, Woche 3: 4 g und ab Woche 4 dauerhaft: 8 g.
Die Zahl der Krebszellen sinkt
Ferguson informierte ihren Onkologen über das Behandlungsschema. Er hatte keine Einwände. Entsprechend dem Einnahmeschema steigerte sie die tägliche Dosis kontinuierlich.
„Ich nahm dann die 8 g Curcumin am Abend auf einmal auf leeren Magen ein“, berichtete sie. Ob und wie sich der Pflanzenstoff auf ihren Blutkrebs auswirken wird, wusste die Engländerin nicht.
„Wenn man an einem Multiplen Myelom leidet und keinerlei Chemotherapie angewendet wird, steigt die Zahl der Krebszellen, so heißt es. Bei mir aber stieg die Zahl nicht mehr“, erzählte Ferguson. „Die Zahl blieb gleich und ging dann langsam zurück. (3)“
Zu Beginn konnte sie die Resultate kaum glauben. „Zunächst dachte ich, dass es Zufall ist. Aber nach zwei Jahren begann mein Facharzt tatsächlich in seinen Berichten zu notieren, dass es bemerkenswert sei, denn es gäbe keine andere Erklärungsmöglichkeit.“
Curcumin stoppt den Krebs
„Viele meiner Patienten nehmen Curcumin in unterschiedlichen Stadien der Behandlung ein. Ich habe nichts dagegen“, berichtete Prof. Jamie Cavenagh, der zum Fall Ferguson im British Medical Journal einen klinischen Fallbericht veröffentlichte.
Es handelt sich hier also nicht einfach um einen persönlichen Erfahrungsbericht, den die Betroffene verfasst hat, sondern um eine von einem Ärzteteam publizierte Studie.
„Im Fall von Dieneke ist es die beste Reaktion auf den Kurkuma-Wirkstoff, die ich je beobachtet habe“, so Cavenagh. Die Veränderungen seien eindeutig auf die Curcumineinnahme zurückzuführen, da alle anderen Behandlungen schließlich längst eingestellt worden waren.
Ganz konkret ist in Prof. Cavenaghs Abhandlung zu lesen, dass sich die Blutwerte der Patientin stetig verbessert haben und das Fortschreiten der Knochenerkrankung gestoppt worden sei.
„Ihr Myelom ist stabil geblieben. Dies ist nach bestem Wissen und Gewissen der erste Bericht, in dem der Kurkuma-Wirkstoff ein objektives Resultat bei einem Patienten mit fortgeschrittenem Blutkrebs (Myelom) zeigt, ohne dass es eine andere konventionelle Behandlung gegeben hat.“
Lediglich eine aus der Tauchmedizin bekannte Sauerstofftherapie habe Ferguson zeitgleich mit der Curcumineinnahme durchgeführt. Dabei wird einmal wöchentlich 100 % medizinisch reiner Sauerstoff in einer Überdruckkammer eingeatmet.
Empfehlungen für andere Blutkrebs-Patienten
„Ich hoffe, dies hilft Ihnen bei der Bekämpfung Ihrer Krankheit“, schreibt Dieneke Ferguson auf der Internetseite Hidden Art, wo sie ihre Erfahrungen schildert.
„Aber bitte denken Sie daran, dass ich kein Arzt bin und den Pflanzenstoff für meinen persönlichen Gebrauch eingenommen habe. Jeder menschliche Körper reagiert anders, sodass jeder selbst herausfinden muss, was bei ihm hilft.
Beachten Sie bitte, dass die 8 g pro Tag, die ich bei meinem Blutkrebs eingenommen habe, bei mir geholfen haben. Bei anderen Menschen kann die erforderliche Dosis möglicherweise eine andere sein.“
Ferguson wies auch darauf hin, dass andere Menschen das Curcumin mehrfach zu unterschiedlichen Tageszeiten einnehmen. Sie betonte ebenfalls, dass sie mit dem Einnahmeschema startete, als sie keine Chemotherapieanwendung hatte.
„Ich weiß nicht, wie der Pflanzenstoff wirkt, wenn man sich einer Chemotherapie unterzieht. Ich würde in jedem Fall vorschlagen, dass man ihn mit dem größtmöglichen zeitlichen Abstand zu einer Chemotherapie einnimmt, damit sich beide nicht gegenseitig beeinflussen.“
* Hier finden Sie unseren Kurkuma-Ernährungsplan.
Blutkrebs seit über sechs Jahren im Griff
Dieneke Ferguson führt seit mehr als sechs Jahren ein normales Leben. Eine Veränderung bei der Dosierung hat sie aber vorgenommen. Statt 8 g nimmt sie nun täglich sogar 9 g Curcumin ein.
Die Zahl der Krebszellen sei stabil, und sie verursachen keine weiteren Schädigungen. „Sie ist in einem sehr zufriedenstellenden Zustand mit guter Lebensqualität“, so Prof. Cavenagh über seine Patientin.
Die Dosierung: Wie erreicht man 8 g Curcumin?
Da die Kurkumawurzel nur zu etwa 3 bis 4 % aus Curcumin besteht, nimmt man als Nahrungsergänzung meist reine Curcuminpräparate ein, denn nur damit können jene hohen Dosierungen erreicht werden, wie sie z. B. von Dieneke Ferguson eingenommen wurden.
Wollte man nun 9 g allein mit Kurkumapulver oder der frischen Kurkumawurzel einnehmen, dann müsste man dazu (bei einem angenommenen Gehalt von 3,5 %) über 250 g Kurkuma verspeisen, was natürlich nicht möglich ist.
Selbst bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln kommen bei einer gewünschten Menge von 8 bis 9 g sehr große Mengen zusammen.
So enthält eine Tagesdosis eines hochwertigen Präparates 2000 mg Curcumin, was bereits 6 Kapseln entspricht. Man müsste also 24 Kapseln einnehmen, um die anvisierten 8 g in der letzten Therapiestufe zu erreichen.
Da viele Präparate meist auch Piperin, ein Stoff aus schwarzem Pfeffer enthalten (der die Bioverfügbarkeit erhöht, der aber auch das Verdauungssystem reizen kann), empfiehlt es sich, sehr vorsichtig zu testen, welche Dosis noch gut vertragen wird. Oder ob man Produkte mit höherer Bioverfügbarkeit (und ohne Piperin) testet, z. B. mizellares Curcumin.
Dieneke Ferguson lebte weitere 13 Jahre nach der Krebsdiagnose
Im Alter von 57 Jahren wurde der Krebs diagnostiziert. Die Ärzte schätzten, dass sie - als klar war, dass die Chemotherapie nicht anschlug - nur noch 1 Jahr zu leben hatte. Letztendlich starb sie mit 70 Jahren.