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Die Leberkur – So stärken Sie Ihre Leber

Die Leber – unser Entgiftungsorgan – besitzt eine erstaunliche Fähigkeit zur Selbstregeneration. Auch nach starker Belastung kann sie sich wieder erholen. Unser moderner Lebensstil überfordert die Leber häufig, so dass ihre Leistungsfähigkeit nachlässt. Eine natürliche Leberkur kann dabei helfen, die Leber zu entlasten und zu regenerieren.

Stand: 12 Juni 2026
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Was ist eine Leberkur?

  1. Bei einer Leberkur werden verschiedene Maßnahmen umgesetzt, die in ihrer Gesamtheit zu einer Erholung und Regeneration der Leber beitragen.
  2. Eine Leberkur besteht nicht nur aus einem Präparat, das man einnimmt, sondern aus vielen verschiedenen Komponenten aus den Bereichen Lebensstil und Ernährung.
  3. Dabei ist es für die Leber fast wichtiger, bestimmte Dinge NICHT mehr zu tun, als irgendwelche vermeintlichen Leber-Superfoods zu sich zu nehmen.
  4. Eine Leberkur wird zwar – wie der Name sagt – kurweise, also nur über einen bestimmten Zeitraum umgesetzt, doch sollte sie letztendlich zu einer dauerhaft gesünderen Ernährungs- und Lebensweise führen, also bei der Umstellung zu einem besseren Lebensstil helfen.

Warum ist eine Leberkur wichtig?

Eine Leberkur ist deshalb so wichtig, weil wir ohne eine gut funktionierende Leber nicht leistungsfähig sind, müde werden und Verdauungsbeschwerden bekommen.

Da die Leber Schadstoffe entgiftet, können diese nun nicht mehr richtig ausgeleitet werden und bleiben länger im Körper.

Die Leber ist auch unsere Stoffwechselzentrale. Sie verarbeitet Kohlenhydrate, Fette und Proteine; sie reguliert den Blutzucker und steuert den Fettstoffwechsel, entscheidet also, ob Fett ab- oder aufgebaut wird. Die Leber produziert auch die Gallenflüssigkeit, die für eine gute Fettverdauung nötig ist.

Wenn die Leber überfordert und überlastet ist, geraten ihre Zellen in Stress oder erleiden sogar Schäden. Dann steigen die Leberwerte (insbesondere ALT (GPT) und AST (GOT)). Oft lassen sich die Werte aber wieder regulieren, weil die Leber ein so regenerationsfähiges Organ ist.

Wann ist eine Leberkur sinnvoll?

Eine hochwertige Leberkur ist in vielen Situationen sinnvoll – nicht nur wenn eine Blutanalyse erhöhte Leberwerte oder der Ultraschall eine Fettleber ergeben hat. Auch wenn Sie regelmäßig Alkohol trinken oder wenn Sie Medikamente nehmen, die die Leber belasten, kann eine Leberkur hilfreich sein.

Genauso wichtig wäre eine Leberkur, wenn Sie chronische Verdauungsbeschwerden haben, wie Blähungen oder nach den Mahlzeiten ein Völlegefühl mit Übelkeit. Genauso ist Übergewicht ein eindeutiger Grund für eine Leberkur.

Auch wenn Sie viel Stress im Alltag haben und daher nicht so sehr auf Ihre Gesundheit achten können und wenn Sie keine Zeit haben, sich gesunde Mahlzeiten zuzubereiten und häufig auf Fertiggerichte zurückgreifen, kann eine hochwertige Leberkur die Lebergesundheit sehr gut unterstützen.

Besonders sinnvoll ist eine Leberkur, wenn Sie Symptome verspüren, die auf eine insgesamt angeschlagene Konstitution hinweisen, z. B. wenn Sie häufig müde und abgeschlagen sind, wenn Ihre Leistungsfähigkeit in letzter Zeit abnahm und wenn Sie infektanfällig geworden sind.

Wie hilft die Leberkur bei einer Fettleber?

Bei einer Fettleber lagert sich in den Leberzellen Fett ein. Dadurch wird der Stoffwechsel gestört. Zwar arbeitet die Leber oft noch ausreichend, aber deutlich ineffizienter. Die Insulinsensitivität verschlechtert sich; die Leber produziert mehr Fett und Zucker und es entstehen Entzündungsprozesse.

Eine Leberkur ist bei einer Fettleber die beste Maßnahme, die Sie umsetzen können. Sie reduziert die Neubildung von Fett in der Leber (u. a. durch Verbesserung der Insulinsensitivität), aktiviert den Fettabbau und die Fettverbrennung und unterstützt die Gallenproduktion und damit die Fettverdauung.

Verschiedene Leberkur-Komponenten wirken ferner antioxidativ und entzündungshemmend. Dadurch werden Leberzellen geschützt und ihre Funktion wird wieder verbessert.

Alle Leberkur-Maßnahmen zusammen sorgen dafür, dass sich die Fettleber wieder schrittweise zurückbilden kann.

Was darf man bei der Leberkur nicht mehr tun?

Für die Leber ist es wichtiger, Dinge zu meiden, die ihr schaden, als bestimmte Produkte einzunehmen, die sie (angeblich) entgiften. Der wichtigste Teil einer Leberkur besteht somit darin, die folgenden Lebens- und Genussmittel zu streichen:

Alkohol sollte genau wie Süßigkeiten bzw. Zucker (Saccharose, Glucose, Fructose) und mit Zucker gesüßte Getränke und Frühstückscerealien komplett gemieden werden.

Besonders belastend sind für die Leber Fett-Zucker-Mischungen (z. B. Kuchen, Desserts, Schoko-Nuss-Cremes, Eiscreme). Aber auch Weißmehlbackwaren mit und ohne Zucker sind für die Leber anstrengend (süße Teilchen, wie Donuts, Schnecken, aber auch Brötchen, Baguette etc.).

Meiden Sie außerdem Fertigprodukte, die zahlreiche Lebensmittelzusatzstoffe enthalten sowie viel Fleisch und Wurst.

Auch wenn wir weiter unten konkrete Lebensmittel vorstellen, die für die Lebergesundheit nützlich sein können, gilt: Wichtiger als jedes Leber-Superfood sind für die Leber die drei folgenden Faktoren (und zwar dauerhaft, nicht nur während der Leberkur):

  1. Kalorienüberschuss vermeiden, Übergewicht abbauen
  2. stabile Blutzuckerwerte
  3. ausreichende Bewegung

Die ersten beiden werden oft schon allein durch die richtige Ernährung und Bewegung erreicht.

Welche Ernährung hat sich bei einer Leberkur bewährt?

Eine leberfreundliche Ernährung (auch außerhalb einer Leberkur) setzt auf pflanzenbasierte, frische und möglichst unverarbeitete Lebensmittel. Besonders bewährt haben sich Gemüse (v. a. solche mit Bitterstoffen), Obst in moderaten Mengen, hochwertige Fette (z. B. aus Nüssen und Olivenöl) sowie ausreichend Flüssigkeit.

Schauen Sie gerne bei unserer * veganen Kochschule vorbei. Dort finden Sie zahlreiche online Kochkurse, in denen Speisen gekocht werden, die sehr gut zu einer Leberkur passen bzw. Ihnen bei der Ernährungsumstellung helfen können.

Außerdem empfehlen wir Ihnen unseren * entzündungshemmenden Ernährungsplan. Er zeigt Ihnen die optimale Ernährung für Ihre Leber (und andere Organe).

Welche Lebensmittel sind leberfreundlich?

Achten Sie während Ihrer Leberkur (und auch sonst) darauf, dass Ihre Ernährung reichlich der folgenden Lebensmittelgruppen enthält:

Kreuzblütlergemüse, wie Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl, Kohl und Sprossen davon, wie z. B. Brokkolisprossen sind für die Leber besonders heilsam. Sie aktivieren Entgiftungsenzyme (u. a. über Sulforaphan), reduzieren Leberfett und unterstützen die körpereigene antioxidative Kapazität.

Bittere Salate, wie Rucola, Chicorée, Endivie oder Radicchio liefern Bitterstoffe und fördern daher die Gallensekretion, unterstützen die Fettverdauung und können postprandiale Blutzuckerspitzen reduzieren.

Beeren wie Blaubeeren, Himbeeren oder Brombeeren enthalten Anthocyane mit entzündungshemmender Wirkung. Sie verbessern die Insulinsensitivität, reduzieren oxidativen Stress und enthalten gleichzeitig wenig Zucker bei hoher Mikronährstoffdichte.

Tomaten gelten aufgrund ihres Pflanzenstoffs Lycopin ebenfalls als leberfreundlich. Lycopin wirkt antioxidativ, entzündungshemmend und reduziert auch die Fetteinlagerung in der Leber.

Hülsenfrüchte, wie Linsen, Kichererbsen und Bohnen, verbessern die Insulinsensitivität, senken das Leberfett und hemmen die Fettneubildung in der Leber.

Hafer enthält Beta-Glucane, senkt daher das LDL-Cholesterin, verbessert die Blutzuckerregulation und reduziert ebenfalls das Fett in der Leber.

Nüsse (insbesondere Walnüsse) und Leinsamen/Chiasamen enthalten Omega-3-Fettsäuren. Sie verbessern Leberwerte, stabilisieren den Blutzucker und senken die Blutfette (Triglyzeride).

Natürlich ist die Liste nicht vollständig. Auch viele Gemüse und Kräuter sowie Pseudogetreide (Quinoa, Buchweizen) oder auch Hirse sind sehr gut für die Leber und dürfen während einer Leberkur gegessen werden.

Warum das Intervallfasten gut in eine Leberkur passt

Intervallfasten bzw. verlängerte Essenspausen können die Leber gezielt entlasten und den Stoffwechsel positiv beeinflussen. Während längerer Nüchternphasen sinkt der Insulinspiegel, wodurch die Leber weniger Fett produziert und stattdessen vermehrt auf gespeicherte Fettreserven zurückgreift.

Gleichzeitig kann sich die Insulinsensitivität verbessern, was insbesondere bei einer Fettleber eine wichtige Rolle spielt. Auch die körpereigene Zuckerproduktion der Leber wird besser reguliert, sodass Blutzuckerschwankungen abnehmen.

Darüber hinaus fördern Essenspausen Prozesse wie die Fettverbrennung und die zelluläre Entgiftung (Autophagie). Insgesamt trägt das Intervallfasten somit dazu bei, die Leberfunktion zu stabilisieren und die Rückbildung von Fett in der Leber zu unterstützen.

Integrieren Sie daher das Intervallfasten in Ihre Leberkur. Abhängig von Ihrer jetzigen Nachtfastenzeit verlängern Sie diese nach und nach, bis Sie bei mindestens 14 Stunden und im Optimalfall bei 16 Stunden angelangt sind.

Das heißt, Sie essen z. B. um 17 Uhr zu Abend, sind um 17.30 Uhr fertig und frühstücken dann 7.30 Uhr. Dies wären 14 Stunden Nachtfasten. Für ein 16-stündiges Nachtfasten würden Sie früher zu Abendessen und/oder später frühstücken.

* Hier finden Sie unseren Kochkurs für eine gesunde basische Ernährung

Welche Erfahrungen gibt es zu Leberkuren?

Oft sucht man nach „Erfahrungen“ im Netz, bevor man sich zu einer Maßnahme, wie einer Leberkur entschließt. Da jeder Mensch jedoch andere Voraussetzungen mitbringt und daher ganz unterschiedlich auf ein Produkt oder eine Kur reagieren kann, ist es nicht so sinnvoll, sich die Erfahrungen anderer durchzulesen.

Wichtiger ist, sich um die Qualität und Art der Maßnahmen zu kümmern, die man umsetzen möchte und die auch zu einem selbst am besten passen.

Welche Produkte werden als Leberkur verkauft?

Bevor man sich ein Produkt für eine Leberkur kauft, schaut man sich oft nach den jeweiligen Testsiegern um. Dort findet man dann derzeit (März 2026) z. B. die Leberkur von Naturtreu oder auch jene von Steiger Naturals Naturhof.

Die Leberkur von Naturtreu enthält pro Tagesdosis einen Mariendistelextrakt mit 200 mg Silymarin, dann 100 mg Löwenzahnwurzelextrakt, 82,5 mg Cholin und 50 mg Artischockenextrakt.

Zwar sind die verwendeten Heilpflanzen und Inhaltsstoffe eindeutig leberfreundlich, aber in der enthaltenen Menge kaum wirksam. Bei Silymarin wäre der wirksame Bereich bei 280-420 mg täglich.

Beim Artischockenextrakt wird der Wirkstoffgehalt (Cynarin) nicht angegeben. Dieser sollte bei mindestens 10-20 mg pro Tag liegen. Auch vom Löwenzahnextrakt nimmt man meist deutlich mehr ein (wenn man ihn nehmen möchte; nötig ist er nicht, wenn man Bitterstoffe separat nimmt).

Cholin wird in Dosen von 250-500 mg für eine spürbare Unterstützung der Leberfunktion empfohlen, doch enthält die Nahrung ebenfalls Cholin und der Körper kann gewisse Cholinmengen auch selbst herstellen. Man muss also nicht zwingend hohe Cholinmengen nehmen.

Die Leberkur von Steiger Naturals enthält deutlich mehr Zutaten: 82,5 mg Cholin, Artischockenextrakt mit 5 mg Cynarin, Schachtelhalmextrakt mit 14 mg Kieselsäure, 200 mg Schwarzer Rettich-Extrakt, Mariendistelextrakt mit 153 mg Silymarin, 120 mg Löwenzahnextrakt mit 19,2 mg Inulin, 100 mg Inositol, 42 mg Alpha-Liponsäure, 16 mg Leucin sowie die Vitamine B6, B9 und B12.

Abgesehen von den B-Vitaminen, die etwas über dem Bedarf dosiert sind, sind alle anderen Wirkstoffe – wie schon bei der obigen Leberkur – in meist eher geringen Mengen enthalten, auch wenn die Kombination für die Leber theoretisch sinnvoll wäre.

Welche Produkte sind ideal für eine Leberkur?

Nachweislich hilfreich für die Leber sind die folgenden natürlichen Extrakte bzw. Produkte daraus, so dass unsere Leberkur auch aus diesen aufgebaut ist:

  1. Mariendistel (unterstützt die Leberzellregeneration und schützt Leberzellen vor Schäden (1)) – mit 280-420 mg Silymarin
  2. Artischocke (fördert den Gallenfluss (2)) – mit mind. 10-20 mg Cynarin
  3. Bitterstoffe (regen Verdauung und Leberfunktion an, reduzieren Heißhunger)
  4. Curcumin (wirkt antioxidativ und entzündungshemmend und -modulierend, senkt erhöhte Leberwerte) (3)
  5. Probiotika (wirken über die Darm-Leber-Achse positiv auf die Leber) (4)
  6. Cholin (transportiert Fett aus der Leber) – 240-500 mg (5)
  7. Omega-3-Fettsäuren (wirken entzündungshemmend, unterstützen Fettabbau aus der Leber, reduzieren Fettleberrisiko (6)) - 800-900 mg EPA/DHA - die pflanzliche Omega-3-Fettsäure ALA wirkt ebenfalls günstig auf die Leber, aber nicht so stark wie EPA und DHA.

Auf die richtige Dosierung achten!

Hier ist es nun aber wichtig, bei Ihrer Leberkur nicht irgendwelche Präparate mit diesen Wirkstoffen einzunehmen, sondern darauf zu achten, dass die Präparate auch so dosiert sind, dass sie eine Wirkung haben. So sollten z. B. der Silymarin- und Cynaringehalt genau angegeben sein und die oben genannte Dosis erreichen.

Besser Einzel- als Kombipräparate

Besser als Kombinationspräparate (die viele Stoffe in jeweilis niedriger Dosis enthalten) sind daher Einzelpräparate in der jeweils richtigen Dosis. Dabei genügt es auch schon 2 oder 3 der oben genannten zu nehmen. Sie müssen nicht zig Präparate nehmen. Wie mehrmals erwähnt: Wichtiger sind die übrigen Maßnahmen (Ernährung, Bewegung etc.).

Bitterstoffe wirken schon in kleinen Mengen

Bitterstoffe wirken schon in geringen Dosen, so dass hier eine Mindestdosis nicht so relevant ist.

Bei Curcumin auf Bioverfügbarkeit achten!

Beim Curcumin kommt es auf die Bioverfügbarkeit der jeweiligen Zubereitung an. Je höher diese ist, umso niedriger die erforderliche Dosis.

Wie die einzelnen Präparate auf die Leber wirken, lesen Sie in unserem Artikel Leberreinigung ist mehr als Entgiftung.

Wie macht man eine Leberkur?

Eine Leberkur kann folgendermaßen durchgeführt werden. Die Uhrzeiten dienen der Orientierung. Sie können die Einnahmen auch ganz an Ihren Tagesablauf anpassen. Es sollten nur jeweils die richtigen Abstände eingehalten werden.

Die empfohlenen Produkte enthaltenen wirksame Dosen, sind standardisiert (auf einen bestimmten Wirkstoffgehalt eingestellt) und frei von überflüssigen Zusätzen.

Da das Mariendistel- und das Artischockenpräparat jeweils 120 mg Cholin pro Tag enthalten (insgesamt dann 240 mg), muss Cholin nicht noch extra eingenommen werden.

Wir haben die Nachtfastenpause auf ca. 14 Stunden gelegt. Sie können diese – gemäß dem 16/8-Intervallfasten – auf 16 Stunden verlängern, wenn dies in Ihren Alltag passt:

Woche 1 bis 4

6.30 Uhr – Beginnen Sie den Tag mit einem großen Glas Wasser oder einem der unten vorgeschlagenen Getränke (z. B. Kräutertee).

7.20 Uhr – Kurz vor dem Frühstück nehmen Sie ein Bitterstoffpräparat z. B. ½ TL * Bitterpulver, speicheln dieses ein bis zwei Minuten gut ein und schlucken es.

7.30 Uhr – Nehmen Sie Ihr Probiotikum (* Combi Flora Symbio - 1 Kapsel) ein, dann frühstücken Sie. Nehmen Sie zum oder nach dem Frühstück * Curcumin.

10.00 Uhr – Trinken Sie eine weitere Tasse Ihres Kräutertees (oder eines anderen leberfreundlichen Getränks).

12.20 Uhr – Nehmen Sie kurz vor dem Mittagessen Ihre Bitterstoffe (wie um 7.20 Uhr).

12.30 Uhr – Mittagessen, nehmen Sie zum Mittagessen * Omega-3-Fettsäuren (2 Kapseln).

Ab 14.30 Uhr – Im Laufe des Nachmittags trinken Sie etwa 1 Liter Wasser.

16.50 Uhr – Nehmen Sie kurz vor dem Abendessen Ihre Bitterstoffe.

17.00 Uhr – Abendessen, nehmen Sie zum Abendessen die zweite Dosis Ihres Probiotikums.

20.00 Uhr – Trinken Sie eine weitere Tasse Kräutertee

21.00 Uhr – Machen Sie einen Leberwickel (mindestens 3-mal wöchentlich)

22.30 Uhr – Gehen Sie spätestens jetzt zu Bett.

Woche 5 bis 8

6.30 Uhr – Beginnen Sie den Tag mit einem großen Glas Wasser oder einem der unten vorgeschlagenen Getränke (z. B. Kräutertee).

7.00 Uhr Nehmen Sie 1 Kapsel * Artischockenextrakt (enthält Cholin) mit etwas Wasser ein.

7.20 Uhr – Kurz vor dem Frühstück nehmen Sie Ihre Bitterstoffe.

7.30 Uhr – Nehmen Sie Ihr Probiotikum, dann frühstücken Sie.

10.00 Uhr – Trinken Sie eine weitere Tasse Ihres Kräutertees (oder eines anderen leberfreundlichen Getränks).

12.00 Uhr – Nehmen Sie 1 Kapsel * Mariendistelextrakt (enthält ebenfalls Cholin) und 1 Kapsel Artischockenextrakt mit etwas Flüssigkeit ein.

12.20 Uhr – Nehmen Sie kurz vor dem Mittagessen Ihre Bitterstoffe.

12.30 Uhr – Mittagessen, nehmen Sie zum Mittagessen Ihre Omega-3-Fettsäuren (2 Kapseln).

Ab 14.30 Uhr – Im Laufe des Nachmittags trinken Sie etwa 1 Liter Wasser.

16.30 Uhr – Nehmen Sie 1 Kapsel Mariendistelextrakt und 1 Kapsel Artischockenextrakt mit etwas Flüssigkeit ein.

16.50 Uhr – Nehmen Sie kurz vor dem Abendessen Ihre Bitterstoffe.

17.00 Uhr – Abendessen, nehmen Sie zum Abendessen die zweite Dosis Ihres Probiotikums.

20.00 Uhr – Trinken Sie eine weitere Tasse Kräutertee

21.00 Uhr – Machen Sie einen Leberwickel (1- bis 2-mal wöchentlich)

22.30 Uhr – Gehen Sie spätestens jetzt zu Bett.

Denken Sie an tägliche Bewegung! Ganz gleich, ob Sie Rad fahren, joggen, tanzen, spazieren gehen, Fitness machen oder schwimmen – Hauptsache, Sie bewegen sich!

Wie macht man Leberwickel?

Leberwickel sind ein sehr gutes Hausmittel, mit dem man die Leber ohne Aufwand unterstützen kann. Es handelt sich um warme Auflagen im Leberbereich, die man entweder nur mit Wasser oder auch mit Kräuterauszügen herstellen kann.

Neben dem klassischen Schafgarben-Leberwickel, den wir in unserem Artikel über die Mariendistel vorstellen, können Sie auch Varianten mit Kamille, Rosmarin oder Heublumen anwenden.

Entscheidend ist vor allem die Wärme, die die Durchblutung im Leberbereich fördert und den Stoffwechsel anregen kann. Daher kann man auch einfach nur warmes Wasser nehmen. Die verwendeten Kräuter wirken lediglich noch weiter unterstützend.

Übergießen Sie 4 EL der jeweiligen Kräuter mit 1 l heißem Wasser (nicht mehr kochend) und lassen es 10 Minuten ziehen. Dann gießen Sie den Aufguss durch ein Sieb und tauchen ein Tuch hinein. Wringen Sie es aus und legen es auf Ihren rechten Oberbauch.

Darüber legen Sie ein Handtuch und wickeln noch einen warmen Schal darum. Wen sie es noch wärmer möchten, können Sie oben auf noch eine Wärmflasche legen.

Ruhen Sie sich 20-30 Minuten aus, nehmen den Wickel dann ab, halten aber anschließend noch eine weitere halbe Stunde Ruhe (und achten weiterhin darauf, dass der Leberbereich warm gehalten bleibt). Am besten machen Sie den Wickel abends, bevor Sie sich dann ohnehin zur Ruhe begeben.

Wie lange macht man eine Leberkur?

Unsere vorgeschlagene Leberkur dauert 8 Wochen. Eine Leberkur kann aber auch 2 bis 12 Wochen lang durchgeführt werden – je nach Ausgangszustand der Leber und der Gesamtgesundheit. Dies bezieht sich auf die Einnahme bestimmter Präparate (Mariendistel, Artischocke, Löwenzahn u. a.).

Maßnahmen wie Bewegung und eine insgesamt gesunde Lebensweise sollten hingegen dauerhaft beibehalten werden, da sie die Grundlage für eine nachhaltige Lebergesundheit bilden.

Wer sollte keine Leberkur machen?

Auch wenn eine Leberkur eine sehr wichtige und hilfreiche Maßnahme für die Lebergesundheit ist, sollten die genannten Nahrungsergänzungsmittel in bestimmten Situationen nicht oder nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden.

Dies gilt für Menschen mit bekannten schweren Lebererkrankungen (z. B. Hepatitis, Zirrhose), für Personen, die regelmäßig Medikamente einnehmen (es könnte zu Wechselwirkungen kommen), für Schwangere und Stillende, für Menschen mit Gallenproblemen (die Leberkur regt den Gallenfluss an, so dass es zu einer Gallenkolik kommen könnte) und für Menschen mit stark erhöhten Leberwerten noch unklarer Ursache (Ursache erst abklären lassen).

Auch wenn Sie Allergien gegen Korbblütler (Artischocke, Löwenzahn) haben, sollten Sie die Mittel nicht nehmen.

Viele der übrigen Maßnahmen sind aber natürlich auch für diese Personengruppen umsetzbar, z. B. eine gesunde Ernährung, Bewegung, Schlaf, ein gutes Stressmanagement und das Meiden leberschädlicher Gewohnheiten (Alkohol, Süßes, Fettiges, Soft Drinks etc.).

Welches Getränk spült die Leber?

Viele Menschen wünschen sich ein Getränk, das die Leber „spült“. Häufig wird hier die Leberreinigung oder Gallenblasenreinigung nach Andreas Moritz genannt, bei der man eine Mischung aus Olivenöl und Apfel- oder Grapefruitsaft trinkt.

Sie soll daraufhin Gallensteine aus den Lebergängen entfernen, was jedoch umstritten ist. Auch kann es, falls Gallensteine in der Gallenblase vorliegen, zu Gallenkoliken kommen.

Weniger spektakulär, aber für die Leber verträglicher und weniger belastend, sind Getränke, wie z. B. Zitronenwasser. Es regt den Gallenfluss leicht an, liefert Vitamin C, das antioxidativ wirkt und fördert den Fettstoffwechsel. Dazu morgens ein Glas Wasser mit dem Saft einer halben Zitrone trinken.

Auch ein Ingwer-Zitronen-Tee kann der Leber helfen. Er wirkt entzündungshemmend, kann die Leberenzyme fördern und unterstützt die Verdauung.

Grüner Tee ist für die Leber ebenfalls sehr nützlich (2-3 Tassen pro Tag). Er enthält EGCG (Epigallocatechingallat), ein sekundärer Pflanzenstoff, der antioxidativ und entzündungshemmend wirkt und dabei hilft, Leberfett abzubauen.

Zudem gibt es Kräuter, die sich besonders auf die Leber vorteilhaft auswirken, wie z. B. aus Schafgarbenkraut, Löwenzahnkraut, Pfefferminzkraut, Süßholzwurzel und Fenchelfrüchten. Sie können diese Kräuter zu gleichen Teilen zu einer Mischung kombinieren oder sie auch als Einzeltee trinken.

Selbst einfaches Wasser ist für die Leber Gold wert – insbesondere wenn Sie es ab sofort statt Soft Drinks, Fruchtsäften oder alkoholischen Getränken trinken.

Wenn Sie sich gerne ein leberfreundliches Getränk mixen möchten und dieses in Ihre Leberkur integrieren, dann eignet sich das folgende sehr gut:

Nehmen Sie 300-500 ml Wasser, den Saft einer halben Zitrone, ein kleines Stück frischen Ingwer fein gerieben (oder als Pulver) und einen Viertel Teelöffel Kurkuma mit einer Prise Pfeffer.

Die Rezeptur wirkt entzündungshemmend, antioxidativ, entgiftungs- und verdauungsfördernd, gallenanregend und somit leberschützend und -entlastend.

Was bringen 4 Tage ohne Alkohol?

4 Tage ohne Alkohol sind natürlich besser als nur 3 oder 2 Tage ohne Alkohol, aber für eine echte Leberregeneration genügen 4 Tage nicht.

Erst nach etwa 7 bis 10 Tagen ohne Alkohol lassen sich Verbesserungen im Fettstoffwechsel, bei den Entzündungswerten und den Markern für oxidativen Stress beobachten. Auch Werte für die Darm- und Lebergesundheit können sich leicht verbessern.

Der Körper kann somit (wenn er ansonsten noch fit ist) relativ schnell in die Regenerationsphase einsteigen – aber nicht messbar innerhalb von 2–4 Tagen.

Nach 4 Wochen Abstinenz hingegen kann man eine deutliche Besserung der Lebersteifigkeit und Leberwerte feststellen. Nach weiteren Wochen und Monaten wird der Zustand der Leber nach und nach immer besser – aber nur, wenn nicht alle paar Tage wieder getrunken wird.

Letztendlich ist nicht die Dauer einzelner Pausen entscheidend, sondern die Gesamtmenge und Regelmäßigkeit des Alkoholkonsums. Wenn sich Ihre Leber etwas wünschen dürfte, wäre es: Keinen Alkohol im Alltag, sondern nur noch zu besonderen Anlässen, z. B. 3- bis 4-mal im Jahr ein oder zwei Gläser.

Ist Zink gut für die Leber?

Zink gilt als besonders gut für die Leber. Denn Zink ist an über 300 Enzymreaktionen beteiligt, darunter viele, die direkt oder indirekt die Leber betreffen:

So ist Zink Bestandteil von Enzymen wie der Superoxiddismutase. Diese neutralisieren freie Radikale, die sonst Leberzellen schädigen würden (z. B. bei Fettleber oder Alkoholbelastung).

Zink kann auch entzündliche Prozesse mildern – und genau diese sind oft ein zentraler Treiber von Lebererkrankungen.

Zink unterstützt auch die Enzymaktivität, die zur Entgiftung von Ammoniak nötig ist. Ammoniak entsteht ständig im Organismus (beim Abbau von Aminosäuren oder auch im Darm durch die Darmflora). Würde Ammoniak nicht entgiftet, käme es zu neurologischen Problemen und Schäden im Gehirn.

Zink hilft außerdem dabei, dass Zellen wieder empfindlicher auf Insulin reagieren. Sie können dadurch mehr Blutzucker aufnehmen, wodurch dieser nicht mehr als Fett in der Leber eingelagert wird.

Ein Zinkmangel wird tatsächlich häufiger bei Menschen mit Leberproblemen beobachtet, so dass zu einer Leberkur immer auch die Überprüfung des Zinkstatus gehören sollte und – je nach Ergebnis – die Einnahme eines Zinkpräparats (10-25 mg).

* Hier erhalten Sie ein Zinkpräparat mit 25 mg pro Kapsel.

Natürlich sollten Sie aber mit allen Mineralstoffen und Spurenelementen gut versorgt sein, nicht nur mit Zink.

Hilft die Leberkur beim Abnehmen?

Eine Leberkur kann (wenn Übergewicht vorliegt) beim Abnehmen helfen – zumindest die hier bei uns beschriebene Leberkur.

Denn die vorgestellten Maßnahmen mindern den Appetit, verbessern die Insulinsensitivität, regulieren den Blutzuckerspiegel, optimieren den Stoffwechsel, sorgen für eine reduzierte Kalorienaufnahme und für einen höheren Energieverbrauch.

Ballaststoffe, Bewegung und Omega-3-Fettsäuren beispielsweise können die Insulinsensitivität und den Stoffwechsel verbessern. Dadurch reduziert sich die Fetteinlagerung im Bauchraum und auch in der Leber.

Ballaststoffe verlangsamen außerdem den Blutzuckeranstieg und Bitterstoffe helfen gegen Heißhunger. Beide Maßnahmen zusammen wirken Blutzuckerschwankungen entgegen. Man hat weniger Hunger und Appetit und eine bessere Kontrolle über sein Essverhalten.

Polyphenole und Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend. Dies ist wichtig, weil bei Übergewicht häufig chronische niedriggradige Entzündungsprozesse im Gang sind, die den Stoffwechsel negativ beeinflussen.

Probiotika (und Ballaststoffe) wirken über die Darm-Leber-Achse vom Darm aus positiv auf die Leber ein. Denn beide Maßnahmen fördern den Aufbau einer gesunden Darmflora. Diese wiederum verbessert die Energieverwertung, reduziert Entzündungsprozesse und trägt zur Appetitregulation bei.

Eine verlängerte Nachtfastenzeit von etwa 12 bis 14 Stunden fördert aufgrund des stabileren Blutzuckers und sinkenden Insulinspiegels die Fettverbrennung. Nicht zuletzt führt der Verzicht auf spätes Essen häufig zu einer unbewussten Kalorienreduktion, was den Gewichtsverlust zusätzlich unterstützt.

Welche 4 Lebensmittel reinigen die Leber und lassen Bauchfett schmelzen?

Fragen dieser Art findet man im Netz massenweise. Und ja, es gibt 4 Lebensmittel, die die Leber reinigen und das Bauchfett schmelzen lassen: Feldsalat, Walnüsse, Avocados und Heidelbeeren.

Sie können auch Endiviensalat, Mandeln, Leinsamen und Himbeeren nehmen oder Chicorée, Chiasamen, Quinoa und Orangen. Warum wirken alle diese Kombinationen?

Wenn Sie nur noch von einer dieser Vierergruppe leben, dann essen Sie nichts Schädliches mehr. Auch sind die genannten Lebensmittel reich an Ballaststoffen, Bitterstoffen, Omega-3-Fettsäuren und Polyphenolen.

Alle diese Inhalts- und Wirkstoffe „reinigen“ die Leber bzw. wirken sich positiv auf die Leber aus und helfen beim Fettabbau und Abnehmen. Nur wird niemand allein mit 4 Lebensmitteln glücklich werden und die „Diät“ lange durchhalten. Daher ist es besser, sich für eine umsetzbare Leberkur zu entscheiden.

Fazit: Eine Leberkur ist sinnvoll und hilfreich

Eine Leberkur ist wirklich eine sehr gute Idee – besonders wenn Sie sie als Impuls für eine künftig gesündere Ernährungs- und Lebensweise nutzen und nicht nur als kurzzeitige Kur, nach deren Abschluss man wieder ins alte Fahrwasser gerät.

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Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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