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  • Mann wird mittels Akupressur behandelt
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Akupressur - Alte chinesische Heilkunst

Die Akupressur ist Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin und über 2000 Jahre alt. Schon der Begriff sagt, worum es dabei geht: Aku heisst Punkt und pressur bedeutet Druck. Wenn man also eine Druckmassage auf bestimmten Punkten durchführt, so kann dies Krankheiten lindern oder diesen vorbeugen. Die Punkte befinden sich auf den Meridianen, den 14 Energiebahnen, die den Körper durchziehen. Anwenden kann man die Akupressur bei allen akuten und chronischen Erkrankungen. Viele Akupressurpunkte kann der Patient selbst massieren, sobald er weiss, wo diese liegen.

Stand: 26 Mai 2026
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Akupressur bringt den Körper ins Gleichgewicht

Das Qi – die Lebensenergie – fliesst in bestimmten Bahnen durch den Körper. Man nennt diese Bahnen Meridiane, gedachte Linien über den Körper verteilt. Sicher kennen Sie den Begriff bereits aus der Akupunktur.

Der regelmässige Fluss des Qi kann nun durch zu viel Stress, Kummer, Sorgen, falsche Ernährung, Schlaf- oder Bewegungsmangel etc. blockiert werden und es kommt zu Beschwerden.

Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin zeigen sich solche Blockaden nicht immer sofort als Krankheit, sondern zunächst oft als Unwohlsein, innere Unruhe, Verspannung oder verminderte Belastbarkeit.

Mit Hilfe der Akupressur kann man nun versuchen, das Qi wieder in Fluss zu bringen, was häufig zu einer Linderung der Symptome führt.

Anwendungsgebiete der Akupressur

Entlang der Meridiane liegen die Akupressurpunkte – Druckpunkte, die dem Wirkungskreis verschiedener Organe zugeordnet sind. Punktuelle Massagen sollen Blockierungen auf sanfte Weise auflösen und das Gleichgewicht zwischen den so genannten Yin- und Yang-Kräften wieder herstellen. Selbstheilungskräfte des Körpers werden dadurch angeregt, so dass im Idealfall Krankheiten erst gar nicht entstehen.

Viele Menschen nutzen diese Form der Selbstmassage vor allem im Alltag – etwa bei Stress, leichter Übelkeit, innerer Anspannung oder Verspannungen. Wichtig ist dabei, die Punkte ruhig, aufmerksam und ohne übermässigen Druck zu behandeln.

Bewährt hat sich die Therapie z. B. bei:

Schluckauf, Übelkeit, Verdauungsstörungen, Hautkrankheiten, bestimmten Herzbeschwerden und Frauen- und Männerleiden.

Bei der Selbstbehandlung sind gute Kenntnisse der verschiedenen Druckpunkte und eine sorgfältige Diagnose wichtig. Man sollte einen Punkt insgesamt 5 Sekunden bis 2 Minuten lang drücken bzw. massieren (kräftiger Druck = beruhigend, sanfte Stimulation = anregend).

Klopfakupressur – Selbsthilfe für jedermann/frau

Das Ziel dieser Klopftechnik ist es, Stress nicht mehr so nah an sich heranzulassen, Schuldgefühle aufzulösen, Ängste loszulassen und ein entspannteres, zufriedeneres Leben führen zu können.

Dabei werden bestimmte Punkte nicht massiert, sondern sanft beklopft. Viele Anwender empfinden diese Methode als leicht erlernbar, weil sie ohne Hilfsmittel durchgeführt werden kann.

Weitere Informationen zu dieser Methode finden Sie im entsprechenden Artikel.

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Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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